Nobelschlitten: Wer kauft so etwas?
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Rolls-Royce und Co. sind auf unseren Straßen so selten wie ein Kamel in der Antarktis. Alleine die NoVA kann bei einer Luxuslimousine um eine Million Euro locker 200.000 Euro zusätzlich betragen. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass derartige Fahrzeuge eher in Ländern wie Dubai oder Monaco fahren. Generell ist die Golfregion ein Riesenmarkt für exklusive Autos. Ein besonders wichtiger Markt ist immer noch China. Und in Südkorea verkaufen sich die Maybachs wie die warmen Semmeln, dort ist man generell ganz gierig auf Luxusgüter. Die allermeisten Luxusgeräte landen aber in den Garagen der „US-Milliardäre“.
Einzelanfertigung
Wer Hunderttausende Euros für ein Auto ausgibt, will Individualisierung. Heißt: Wenn man einen rosa Luxusschlitten mit braunen Plüschsitzen möchte, wird das ermöglicht. Mit der Rückfahrkamera als Sonderausstattung beschäftigt sich der Millionär eher nicht.
Rolls-Royce
Grob geschätzt werden jährlich nur etwa 6.000 Rolls-Royce hergestellt und verkauft. Zum Vergleich: Die Marke Porsche lieferte 2024 310.000 Autos aus. Der weltweite End-Durchschnittspreis eines Rolls-Royce liegt bei über 500.000 US-Dollar. Unglaubliche 236.500 Stiche waren für das Nähen eines bestimmten Musters im Phantom Extended Scintilla notwendig! Ein echter Rolls-Royce-Fan weiß das zu schätzen.
Mercedes-Maybach
Angeblich hat ein arabischer Kunde den Lackton passend zu seiner Lieblings-Champagnermarke mischen lassen. Silberne Sektgläser im Kühlschrank gehören bei manchem Maybach zum guten Ton, und man ist sicher so nett und lässt den Mercedes-Stern auf Wunsch vergolden.
Bentley
Wer einen Bentley Continental GT bestellt, hat es nicht leicht. Es dürfte bis zu 17 Milliarden verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten bzw. Kombinationen geben. Bis zu 200 Arbeitsstunden stecken im luxuriösen Interieur eines Bentley. Die sichtbaren Nähte des bekannten Bentleymusters werden per Hand vernäht.