Direkt zum Inhalt
Ein weißer Honda Civic parkt am Ufer eines Gewässers.. Das Auto das auf einem betonierten Parkplatz steht leuchtet in der Sonne.
Die Beschleunigungswerte am Papier (7,8 Sekunden auf 100 km/h) sind durchschnittlich, aber der Japaner agiert Elektrounterstützung ziemlich agil.
Die Beschleunigungswerte am Papier (7,8 Sekunden auf 100 km/h) sind durchschnittlich, aber der Japaner agiert Elektrounterstützung ziemlich agil.
Werner Christl

Test: Der Honda Civic überrascht uns

07.01.2026 um 09:56, Werner Christl
min read
Der Honda Civic, ein Auto, das viele beim Kauf nicht am Radar haben. Doch warum eigentlich nicht? Ja, der Kompakt-Hybrid hat uns überrascht!

Inhalt

Im Normalfall würden wir hier mit den Neuerungen des Facelifts anfangen, aber wir müssen vorher etwas loswerden. Es gibt am Markt nur wenige Autos, die sich im Alltag derart gut fahren! Federung, Fahrwerk sind sportlich ausgelegt und gleichzeitig trotzdem komfortabel.

Ein flottes Kerlchen

Der Civic liegt ex­trem satt auf der Straße und die Lenkung agiert direkt, sauber und tadellos. Das Lenkrad selbst liegt perfekt in der Hand. Nein, der Civic ist kein Rennpferd, aber die Jungs von Honda haben aus dem Zweiliter-Hybridmotor ein flottes Kerlchen gezaubert.

Das Lenkrad, die Mittelkonsole und das Armaturenbrett des Honda Civic sind in grau gehalten.
enkung, Fahrwerk, Hybrid geben dem Auto einen sportlichen Touch.

Das Aufheulen des Motors

Die Beschleunigungswerte am Papier (7,8 Sekunden auf 100 km/h) sind durchschnittlich, aber der Japaner agiert von unten he­raus dank Elektrounterstützung ziemlich agil. Und dann wäre das CVT-Getriebe: Wir in der Motorredaktion sind solchen eher feindlich gesinnt. In diesem Fall müssen wir aber zugeben, dass dieses eCVT wirklich passt. Honda hat unter anderem die Schaltvorgänge simuliert. Dadurch entfällt das lästige Aufheulen des Motors. Einen Pluspunkt gibt es auch dafür, dass der Civic oft im E-Modus ganz leise unterwegs ist. Man merkt schon: Wir haben den Civic vom Fahren her gesehen liebgewonnen. Was hat uns also weniger gefallen?

Das Innenleben

Durch die abfallende Coupéform geht es für Sitzriesen hinten etwas beengt zu. Der Kofferraum ist groß geraten. allerdings lassen sich höhere Dinge nicht unterbringen, da die Dachkante abfällt. Und die ziemlich fette D-Säule erschwert die Rundumsicht. Vielleicht könnte der 10,2-Zoll-Screen ein cooleres Design haben und ein größerer Tank wäre sinnvoll. So viel zu den Beanstandungen. Ein fettes Lob gibt es für die ebenso fetten Knöpfe im Cockpit. Eine Wohltat in Zeiten von „wisch und weg“

Der Verbrauch

 Ach ja, was ist neu? Schwarzer Dachhimmel, neue LED-Scheinwerfer, viele Details im Cockpit, beschönte Außenfront usw. Der Startpreis liegt bei 37.990 Euro. Das ist im größeren Kompaktsegment relativ viel. Allerdings gibt es kein Einstiegsmodell mit kleinem Motor und schlechter Ausstattung. Der Civic startet eben mit ­hohem Ausstattungsgrad. Beim Verbrauch schafften wir 6,2 Liter. Laut WLTP sind es fünf Liter.

more