Kurztest Omoda 5: Neue Chinamarke im Anmarsch
Inhalt
- Testfahrt mit Omoda 5
- Omoda 5: Vollhybrid
- Die Eckdaten des Omodo 5
- Ausstattungslinien: Comfort und Premium
Autos aus China sind derzeit in ganz Europa auf dem Vormarsch. Marken wie BYD, Leapmotor, NIO oder MG haben den Fuß in die "Auto-Tür" nach Österreich gestellt. Dazu zählen nun auch Omoda und Jaecoo, beide Ableger des Chery-Konzerns. Der Markteintritt der beiden Newcomer in Österreich wurde 2025 durch den Importeur Colmobil Automotive festgezurrt. Seither wird das Händlernetz ausgebaut und die bestehende Modellpalette sukzessive vermarktet. So startet beispielsweise Omoda in diesem Jahr durch: Für 2026 ist in Österreich vor allem der Vollhybrid Omoda 5 relevant. Als Flaggschiff bietet der Hersteller zudem den Omoda 9 SHS, einen luxuriösen Plug-in Hybrid. Mit 395 kW Systemleistung, Allradantrieb und einer elektrischen Tagesreichweite von rund 145 Kilometern fährt er eine sportliche Linie – beschleunigt in 4,9 Sekunden auf 100 km/h.
Testfahrt mit Omoda 5
Rein optisch haben die Chinesen ein gefälliges Design hingezaubert. Kein Mauerblümchen-Outfit, eher ein sportliches Desing. Was uns im Test sofort aufgefallen ist: Der Innenraum wirkt sehr europäisch. Im Gegensatz zu anderen China-SUVs gibt es quasi nicht nur einen großen Screen und sonst nix, sondern ein lässiges und absolut hochwertiges Cockpit mit einem gelungenen Materialmix. Viel weicher Kunststoff trifft auf kleine Besonderheiten, die nicht ins Kitschige abgleiten. Der Screen, wie angesprochen, ist kein adaptiertes iPad, sondern ein quer verlaufender Blickfang. Wobei die Bedienung etwas leichter von der Hand gehen könnte. Im Grunde sind es zwei verschmolzene 12,3-Zoll-Bildschirme.
Omoda 5: Vollhybrid
Der Omoda 5 ist mit einem „echten“ Hybrid ausgerüstet. Man fährt demnach in der City Teilstrecken rein elektrisch. Der 1,5-Liter Benziner gibt sich im niedrigen Drehzahlbereich ruhig, beim beherzten Tritt aufs Gaspedal jault er etwas auf. Das Fahrwerk geht als ausgewogen durch. Die Lenkung ist relativ leichtgängig und könnte eine Spur direkter sein. Platzprobleme gibt es keine. Der Omoda 5 ist übrigens etwas kürzer als ein Tiguan oder der Mazda CX-5. Also ein Kompakt-SUV.
Die Eckdaten des Omodo 5
Der Omoda 5 ist 4,447 Meter lang, 1,824 Meter breit und 1,588 Meter hoch bei einem Radstand von 2.610 Millimetern. Der Kofferraum des fünftürigen Fünfsitzers fasst 300 bis 1.079 Liter, die maximale Anhängelast beträgt 750 Kilogramm. Standardmäßig steht der Wagen auf 17-Zöllern. Zur Serienmitgift bei den Assistenzsystemen gehören unter anderem ABS, Abstandstempomat, Spurhalteassistent, Notbremssystem, Toter-Winkel- Warner und Querverkehrswarner. Und. Omoda gewährt sieben Jahre Garantie.
Ausstattungslinien: Comfort und Premium
Den Omoda 5 gibt es in den Ausstattungslinien Comfort und Premium. Der Crossover produziert bis zu 224 PS, dank Hybridkombi aus 1.5-TGDI und E-Motor. Der Verbrenner leistet ohne Mithilfe des 1,83-kWh-E-Motors 143 PS. Der WLTP-Verbrauch des Fronttrieblers beträgt 5,3 Liter. Die Preise starten bei nur 26.490 Euro für den Fünfsitzer in der Ausstattungslinie Comfort. Die Premium-Variante schlägt mit 29.990 Euro zu Buche und hat beispielsweise 360-Grad-Kamera, acht Sony-Lautsprecher, Lenkradheizung, elektrische Heckklappe und elektrisches Schiebedach serienmäßig an Bord. Fazit: Der erste kurze Kontakt hat uns durchaus überrascht. Vor allem deswegen, weil der Preis eine echte Ansage ist.