Motorradsaison: Safety First!

Im Jahr 2020 war es für Biker sicherer als sonst. Denn die Zahl der tödlichen Motorradunfälle ging laut einer ÖAMTC Presseaussendung zum Glück um 7,6 Prozent im Vergleich zu 2019 zurück. Trotzdem starben im gesamten Jahr insgesamt 73 Biker. Das ist ein Anteil von 21,6 Prozent aller Verkehrstoten österreichweit und immer noch viel zu viel. Dabei ließen sich solche gefährlichen Situationen trainieren – im sicheren Rahmen.

Besonders sinnvoll ist so ein Training natürlich am Beginn der Motorradsaison, also im Frühling. Denn nicht nur die Motorräder sind über den Winter stillgestanden, auch unsere Reflexe und unser Fahrverhalten haben eine Pause eingelegt und wollen wieder aktiviert werden. Vor allem die Fahrpraxis hat nach dem Winter gelitten, und die lässt sich mit einem Fahrsicherheitstraining wieder aktivieren, denn eines ist sicher: Biken verlernt man definitiv nicht – es rostet nur ein.

Ein Grund für Unfälle ist laut ÖAMTC jedoch nicht zwingend das eigene Fahrverhalten, das passt oft. Jedoch neigen Biker dazu, die eigene Umgebung zu wenig zu beachten und sich nur auf die eigene Fahrweise zu konzentrieren. Damit geht das Bewusstsein für die anderen Verkehrs­teilnehmer oder die Bodenbeschaffenheit verloren. Vor allem nach dem Winter kann ein Ausflug auf Rollsplit böse enden. Aber auch eine Begegnung mit Auto oder Lkw ist vermeidbar. Sicherheitstrainings werden unter anderem von der ÖAMTC Fahrtechnik abgehalten aber auch teilweise von privaten Fahrschulen (z.B. Riders Academy, Wels) angeboten.

Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 02.04.2021