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Ein Skoda Epiq steht vor einem grünen Hügel auf dem ein Haus und Felsen zu sehen sind. Das Auto hat keine einheitliche Farbe, vielmehr sind runde "Bälle" in verschiedensten Farben aufgetragen.
Der 4,17 Meter lange Epiq mit seinen 475 Liter Kofferraumvolumen - wahlweise mit 37 oder 52 Kilowattstunden großem Akku - wird im Juni Weltpremiere feiern.
Der 4,17 Meter lange Epiq mit seinen 475 Liter Kofferraumvolumen - wahlweise mit 37 oder 52 Kilowattstunden großem Akku - wird im Juni Weltpremiere feiern.
Skoda

Skoda startet 2026 stark: Platz zwei bei Neuzulassungen

25.02.2026 um 09:22, Andreas Hamedinger
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Skoda startet stark ins Jahr 2026: Über zehn Prozent Marktanteil in Österreich, Platz zwei bei Neuzulassungen und neue E-Modelle wie Epiq und Peaq.

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Skoda startete in das Jahr 2026 genauso, wie der tschechische Autohersteller das Jahr 2025 beendet hat: Mit Erfolgen und Stockerlplätzen. Nicht umsonst zogen die beiden Oberösterreicher Wolfgang Wurm (Mitglied der Geschäftsführung der Porsche Holding) und Skoda-Markenleiter Markus Stifter in Baden äußerst zufrieden eine Bilanz und gaben einen Ausblick auf heuer.

Mehr als zehn Prozent Marktanteil

Die Österreicher lieben offenbar die tschechische Marke, wie ein paar Zahlen und Fakten beweisen. Der Octavia war beispielsweise mit knapp 8.000 Einheiten das meistverkaufte Auto in Österreich im Jahr 2025. Die Marke erreichte im Vorjahr mit rund 30.000 Einheiten Platz zwei in der Zulassungsstatistik und mehr als zehn Prozent Marktanteil. 

Als einziger Hersteller konnte Skoda zudem drei Modelle in den Top-Ten platzieren: Octavia, Fabia und Karoq. Die beiden E-Autos der Marke, Enyaq und Elroq, stießen im Jänner erstmals US-Autobauer Tesla vom Thron der beliebtesten E-Auto-Marken in der Alpenrepublik. Skoda sei es laut Wolfgang Wurm überdies gelungen, sich auch im Firmenkundenbereich zu etablieren. Wurm: „Als wir in Österreich gestartet haben, haben wir vor allem das Privatkundensegment im Auge gehabt. Dort sind wir nach wie vor stark und dort österreichweit die zweitstärkste Marke. Wir haben es aber auch geschafft, uns im Flottengeschäft zu etablieren - und das macht den Erfolg der Marke ebenfalls aus.“

National und international erfolgreich

Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt übrigens: Skoda reüssiert auch international. Europaweit kam der Hersteller bei den Neuzulassungen auf den dritten Platz: Hinter VW und Toyota. Und Toyota ist laut Wolfgang Wurm durchaus in Reichweite. 

Aber zurück nach Österreich. Denn die Gründe hinter dem Erfolg benannten Stifter und Wurm auch ganz klar. Das loyale Händlernetz; 82 an der Zahl, die breite und kundengerechte Modellpalette, die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge und nicht zuletzt auch der Nachhaltigkeitsgedanke der Marke. Erkennbar ist Letzteres bei dem Green-Dealer-Programm, das Skoda auch hierzulande ausrollt. 

15 Standorte ausgewählter Vertragshändler werden sukzessive als Green Dealer umgestellt. Etwa jener der Familie Berger in Baden, der den Skoda-Bereich im neuen CI Mitte Februar frisch eröffnete. Das inkludiert thermisch intelligente Gebäude, PV-Anlagen, Begrünungsmaßnahmen, Spielplatzgelegenheiten oder auch wassersparende Waschanlagen. Die Autohäuser sollen so zu Begegnungsstätten werden, wie Stifter und Wurm meinen.

Verdoppelung bei E-Mobilität

Bei der E-Mobilität wird Skoda heuer sein Portfolio verdoppeln. Zu Enyaq und Elroq gesellen sich das Kleinwagen-SUV Epiq und der optionale Siebensitzer Peaq. Der 4,17 Meter lange Epiq mit seinen 475 Litern Kofferraumvolumen – wahlweise mit 37 oder 52 Kilowattstunden großem Akku – wird im Juni Weltpremiere feiern. Bei den Händlern wird er kurz vor Jahresende eintreffen und sich preislich etwa auf dem Niveau des Kamiq wiederfinden. Zur Einordnung: Der Kamiq kostet laut Skoda-Homepage ab 27.590 Euro. 

Der 4,9 Meter lange Peaq ist das vollelektrische Pendant zum großen Verbrenner-SUV Kodiaq. Hier hält sich Skoda bei den technischen Daten noch bedeckt. Generell geht der Trend auch bei Skoda Richtung E-Autos. Heuer sollen Stifter zufolge 40 Prozent der Neuzulassungen Stromer sein. Generell rechnen Wurm und Stifter dieses Jahr mit einer ähnlichen Marktlage wie 2025. Sie gehen von einem Gesamtmarkt mit ungefähr 280.000 Einheiten aus, wobei der Skoda-Anteil natürlich wieder über zehn Prozent liegen soll.

Drei Skoda Elroq, in den Farben Weiß, Blau und Grün, parken am Rande eines Stausees. Die karge Landschaft erinnert an Südeuropa.
Skoda erreichte im Vorjahr Platz zwei in der Zulassungsstatistik mit rund 30.000 Einheiten mehr als zehn Prozent Marktanteil.

Skoda Octavia: Das Geburtstagskind

Und zu guter Letzt feiert Skoda heuer auch noch einen runden Geburtstag. Der schon erwähnte Branchenprimus Octavia ist seit mittlerweile 30 Jahren ein fixer Bestandteil der heimischen Automobillandschaft. Aktuell gibt es den Octavia in vierter Generation; sowohl als Limousine als auch als Kombi. 208.000 Einheiten hat Skoda hierzulande von dem Bestseller verkauft. 130.000 davon kurven aktuell noch immer auf Österreichs Straßen. Stifter zufolge ist es übrigens durchaus möglich, dass es eine fünfte Generation des Octavia geben wird. „Und zwar in allen Motorvarianten mit Ausnahme eines vollelektrischen Modells. Gut möglich, dass wir in zehn Jahren 40 Jahre Skoda Octavia feiern werden“, so Stifter.

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