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Der Mildhybrid mit 150 PS überraschte im Test
Etwas mehr als 4,5 Meter lang ist der neue Audi Q3
Etwas mehr als 4,5 Meter lang ist der neue Audi Q3
Werner Christl

Test: Audi Q3 S-Line – So fährt sich das Kompakt-SUV

11.06.2026 um 13:17, Werner Christl
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Die Ingolstädter haben innen sowie außen schwer Hand angelegt. Wie fährt sich aber der Audi Q3 mit einem 150-PS-Benziner? Ist er ein flotter Dreier?

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Schmale Scheinwerfer in Matrix-Technik, scharfe seitliche „Kiemen“, ein extrem großer Kühlergrill und gewachsene Audi-Ringe. Der Vorgänger sieht so gesehen schon fast alt aus. Insgesamt ein sehr muskulöser, sportlicher Auftritt. Zudem hat sich am Heck viel getan: OLED-Heckleuchten, durchgehendes LED-Leuchtband. Die Ringe sind zudem beleuchtet. Auch das Cockpit wurde komplett umgestaltet. Ein großer Panoramascreen zieht sich bis über die Mittelkonsole. Genauer gesagt sind es zwei ineinander verschmolzene Bildschirme mit 11,9 und 12,8 Zoll. Die Infos können via Zentraldisplay sowie am Virtual Cockpit Plus abgelesen werden. Die Bedienung ist logisch aufgebaut – alles flutscht schnell.

Design und Innenraum des neuen Audi Q3

Leider gibt es keine Tasten für das Einstellen der Klimaanlage. Die wird hauptsächlich via Screen bedient. Dafür lassen sich diverse nervige Warn­töne, die von der EU vorgeschrieben sind, erfreulich schnell abschalten. Neu auch der zum Lenkrad gewanderte Automatikhebel sowie ein Multifunktionshebel links vom Lenkrad. Letzterer ist innovativ, praktisch – nur an die Taste für den Scheibenwischer muss man sich gewöhnen. Insgesamt ein sehr aufgeräumtes, modernes Cockpit ohne viel Schnickschnack. Auch der Materialmix passt. Besonders gut ­gefallen haben uns die Alu-­Applikationen im Bereich des Armaturenbretts.

Audi Q3 mit 150 PS im Fahrtest

Der 1,5-Liter-Mildhybrid-Ben­ziner hat uns ganz klar überrascht. Bevor man mit dem Plug-in oder der TDI-­Version liebäugelt, sollte man sich diesen 150-PS-Benziner ansehen. Der ist nämlich re­lativ sparsam. Im Test blieben wir tatsächlich nur knapp (7 Liter) über den WLTP-Angaben (6,5). Irgendwie fühlt er sich spritzig an, obwohl er 9,1 Sekunden auf 100 km/h braucht. Im Alltag fühlt er sich jedoch flotter an. Auch gibt er sich eher ruhig und nicht störend. Das Fahrwerk ist durchaus sportlich gestaltet und liebt schnelle Kurven. Je nach Fahrmodi merkt man auch Fahrbahnunebenheiten, weil eben eher sportlich. Lenkung: perfekt! Gut gefallen haben uns die Assistenten. Die automatische Spurverfolgung oder das vorausschauende Fahren funktionieren vorbildlich.

Preis: Was kostet der neue Audi Q3?

Das Testauto startet bei 47.830 Euro und ist damit um einiges güns­tiger als der TDI oder der Plug-in. Allerdings kam der Testwagen mit S-Line und umfangreicher Sonderausstattung letztendlich auf über 60.000 Euro! Den günstigsten TDI mit 150 PS gibt es ab 50.890 Euro. Wer Allradantrieb will, zahlt für den 204 PS starken TFSI quattro 52.169 Euro. Der Q3 e-hybrid (Plug-in-Variante) liegt mit 50.885 Euro preislich im Mittelfeld und dürfte damit eine echte Alternative zu den reinen Verbrennern sein.

Audi Q3 mit 150 PS im Fahrtest

Der kleine Mildhybrid, das Fahren und damit auch das Fahrwerk haben es uns angetan. Auch optisch finden wir das kompakte SUV sehr gut gelungen. Audi hat mit dem neuen Q3 den richtigen Schritt vorwärts gemacht.

Eckdaten:

  • Leistung: 150 PS
  • Motor:  1.5-Liter-Benzin           
  • Spitze: 209 km/h
  • Antrieb: Frontantrieb  
  • Verbrauch: 6,5 Liter/WLTP

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