Wo Frauen den TIGER rauslassen
Inhalt
- Der innere Kompass des Tigers.
- Kultur ist kein Corporate-Blabla.
- Zahlen, die Farbe bekennen.
- Starke Stimmen – ein Ziel.
Aus einer Farbenhandlung entstanden, ist TIGER Coatings ein international tätiger Familienbetrieb mit acht Produktionsstätten, drei Forschungszentren und einem Vertriebsnetzwerk in 50 Ländern. Das Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern von Pulverlacken und digitalen Tinten, die weltweit auf Fassaden, Fenstern, Felgen oder Möbeln zum Einsatz kommen. Seit 1930 stetig gewachsen, setzte der Betrieb 1968 als einer der ersten auf Pulverlack-Technologie – bereits damals effizient, langlebig und umweltfreundlich.
Der innere Kompass des Tigers.
Der Global Player verkörpert Werte, die das Unternehmen prägen und sowohl intern als auch extern sichtbar werden lassen. Wertschätzung bedeutet, Vielfalt zu respektieren und unterschiedliche Meinungen zuzulassen – selbst dann, wenn Einigkeit nicht erreicht wird. Mut motiviert dazu, neue Wege zu beschreiten, Ängste zu überwinden, Grenzen zu überschreiten und Chancen dort zu erkennen, wo andere vielleicht zögern. Offenheit zeigt sich im ehrlichen Austausch, im aktiven Zuhören und im konsequenten Handeln. Leidenschaft ist in jedem Projekt spürbar, während Respekt und Vertrauen die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bilden. Neugier hält das TIGER-Team lernbereit und innovationsstark, Teamwork sorgt dafür, dass die individuellen Stärken von Einzelnen die gesamte Gruppe voranbringen. Ehrlichkeit, Anerkennung und Dankbarkeit prägen den Alltag – von „Das war mein Fehler“ bis „Danke Dir“. So entfaltet TIGER menschliches Potenzial, inspiriert und zeigt, wie gelebte Werte echten Erfolg ermöglichen.
Kultur ist kein Corporate-Blabla.
Bei TIGER Coatings ist Unternehmenskultur nichts, das nur in internen Leitfäden steht oder hübsch in Büros an der Wand hängt. Die Unternehmenswerte zeigen sich im Alltag, in großen Momenten genauso wie in kleinen Gesten. Menschen aus aller Welt arbeiten hier zusammen und prägen ein Miteinander, das von Respekt, Offenheit und echter Hands-on-Mentalität getragen wird. Man merkt schnell, dass es hier um mehr geht als nur Farbe und Effekt – es geht um Ideen, Erfahrungen und Persönlichkeiten, die das Unternehmen so lebendig machen. Die Vielfalt innerhalb der TIGER-Crew ist kein Konzept, sondern Realität. Unterschiedliche Lebenswege und Sichtweisen fließen zusammen und schaffen ein Umfeld, in dem man sich (zu)traut, laut zu denken und Neues auszuprobieren. Jede Stimme zählt, jede Perspektive bringt etwas in Bewegung. So entsteht eine Atmosphäre, die nicht glattgebügelt, sondern echt ist und in der Innovation nicht erzwungen wird, sondern wächst. Wer den Beschichtungsspezialisten kennt, versteht sofort, warum intern gern vom lebendigen Organismus gesprochen wird. Entscheidungen entstehen im Austausch, Vertrauen ist der Rahmen und Zusammenarbeit das Fundament. Es arbeiten keine Ressorts nebeneinander, sondern Menschen miteinander. Diese Haltung sorgt dafür, dass das Unternehmen nicht nur stabil bleibt, sondern auch seinen Charakter behält – kraftvoll, menschlich und unverwechselbar. Nicht umsonst arbeiten am Standort in Wels aktuell 532 Tigerinnen und Tiger aus 26 unterschiedlichen Nationen, die die internationale Gruppenintelligenz unterstreichen.
Zahlen, die Farbe bekennen.
In einem Unternehmen, das weltweit tätig ist und unterschiedlichste Lebenswege zusammenbringt, spielen Frauen eine immer sichtbarere und ebenso immer stärkere Rolle. So liegt 2025 die DEI-Quote – die für Diversity, Equity & Inclusion, also Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion steht – am Hauptsitz in Wels derzeit bei 32 Prozent und umfasst nicht nur Frauen, sondern auch auch Minderheiten. Zudem sind Frauen in Managementpositionen zu 29 Prozent vertreten. Insgesamt beträgt der Frauenanteil im Unternehmen 27 Prozent. Diversität ist TIGER besonders wichtig, weil unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Talente zu mehr Innovation, Kreativität und nachhaltigem Erfolg führen. Das Unternehmen hat sich in einer eigenen DEI-Policy klar zu gleichen beruflichen Entwicklungschancen und Entgelttransparenz verpflichtet. Ziel ist es, allen Mitarbeitenden faire Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu bieten, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder anderen Merkmalen. Die Förderung von Diversität steigert die Attraktivität des Unternehmens für Bewerber:innen, insbesondere für junge Menschen, und stärkt gleichzeitig die Identifikation der bestehenden Mitarbeitenden, wodurch ein positives Arbeitsklima entsteht. Derzeit arbeitet TIGER daran, Diversität auch sichtbarer zu machen, Karrierepfade offen darzustellen und eine ebenso offene Vergütungskultur umzusetzen. So sollen faire Rahmenbedingungen geschaffen werden, die allen im Team Perspektiven eröffnen und eine Kultur des gemeinsamen Wachstums fördern.
Starke Stimmen – ein Ziel.
Die drei Tigerinnen zeigen, wie unterschiedlich Lebenswege sein können und wie viel Inspiration in persönlicher Stärke steckt. Sie machen sichtbar, was oft im Verborgenen passiert: dass Haltung, Wertschätzung und echtes Miteinander eine Arbeitswelt prägen können. Es ist genau diese Mischung, die die Unternehmenskultur auch durch die globale Verankerung der DEI-Quote als weltweit agierenden Familienbetrieb über die Jahre geprägt hat. TIGER lebt diese Kultur bereits heute durch konkrete Maßnahmen wie Führungskräftetrainings für Frauen in China, Diversity Talks, eine Kommunikationsrichtlinie für inklusive Sprache sowie die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dazu zählen Führungspositionen auch nach Rückkehr aus Karenzen, Job-Sharing und Top-Sharing, betrieblich organisierte Sommerbetreuung für Kinder sowie flexible Arbeitszeitmodelle, die sowohl betrieblichen Anforderungen als auch privaten Bedürfnissen gerecht werden. Man sieht, dass sich dies lohnt: Viele Frauen kehren rasch nach Karenzen in Führungspositionen zurück und auch Männer nehmen längere Karenzen in Anspruch, was zu loyalen Mitarbeitenden mit langjähriger Unternehmenszugehörigkeit führt. Entstanden ist ein wachsendes Geflecht aus einem „Wir“, das nicht antrainiert wirkt, sondern authentisch gelebt wird. Wer genau hinsieht, erkennt, dass die Stärke dieser Organisation nicht allein in Zahlen, Projekten oder internationalen Standorten liegt, sondern in jenen Momenten, in denen Menschen füreinander einstehen und gemeinsam weiterdenken. Ingrid Hintersteiner, Marielen Haider-Madl und Franziska Haizinger sind dafür das beste Beispiel, dass jede und jeder Einzelne wichtig ist und Inklusion aktiv gelebt wird.
Unser Fazit: Ob Tigerinnen oder Tiger am Hauptsitz in Wels oder rund um den Globus – das TIGER-Leitbild ist ansteckend! Selbst wenn frau, so wie ich, nur darüber schreibt, lässt das TIGER-
Fieber keine:n kalt.