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Dr. med. univ. Andrea Oßberger
Dr. med. univ. Andrea Oßberger
julia traxler, Pixelatelier – Christian Holzinger

Face Fitness statt Falten-Quick-Fixes

23.02.2026 um 08:14, Johanna Lengauer
min read
Ästhetik-Update. Statt punktueller Eingriffe rückt heute ein ganzheitlich fundierter Ansatz in den Fokus.

Stichwort „DIY Beauty Devices“ im Check: Wo sehen Sie als ­Ärztin die Grenzen?
Der Allgemeinheit fehlt oft ein tieferes Grundverständnis für Anatomie und biochemische Wirkmechanismen. Entsprechend mangelt es bei Home-Beauty an ­realistischer Einschätzung, Kon­trolle und Erwartungshaltung. Selbst Mediziner:innen stehen hier mitunter vor 
Herausforderungen. Zwar können Home-Care-Ge-räte das Bewusstsein für Hautqualität schärfen, gleichzeitig bleibt jedoch offen, wer Anwendungen empfiehlt, begleitet oder überprüft. Von allen Seiten strömen uns bedarfsanregende aufpolierte Werbebotschaften entgegen, tatsächlich aber ließe sich vieles auf wenige gezielte Be-handlungen sowie Maßnahmen reduzieren.

Sie haben kürzlich Ihr Angebot um die Hightech-Behandlung EMFACE® erweitert. Was überzeugte Sie zu diesem Schritt?
EMFACE® setzt genau dort an, wo bisher weder Geräte noch chirur­gische Interventionen wirken. In ­unserer Ordination schließt diese Technologie eine echte Lücke und ergänzt unser Behandlungsport­folio. Das Treatment überzeugt durch eine äußerst sichere, wissenschaftlich fundierte Anwendung mit nachweisbarer Wirksamkeit ohne Ausfallzeit. So können wir unseren Patient:innen eine innovative Lösung anbieten, die höchste medizinische Standards mit maximaler Alltagstauglichkeit verbindet.   
 
Können Sie uns vereinfacht erklären, was in der Haut und ­Muskulatur aktiviert wird?    
Vereinfacht lässt sich die Behandlung mit einem Fitness-Studio fürs Gesicht vergleichen. Im natürlichen Alterungsprozess verlieren ja nicht nur die Haut und kollagene Strukturen an Spannkraft, sondern auch die Muskulatur sowie durch die fehlende Bewegung ebenso die Knochen.Die elektromagnetischen Impulse aktivieren daher gezielt Muskelgruppen, fördern deren Aufbau und wirken sich positiv auf die knöcherne Struktur aus. Zudem regt die Wärme der Radio­frequenz die Kollagen-Neubildung an.

Darf man daraus schließen, dass die Gesichtsmuskulatur bei allen ästhetischen Behandlungen somit eine zentrale Rolle spielt? 
Bei ästhetischen Anwendungen geht es längst nicht mehr nur um Haut oder Volumen, sondern um das Zusammenspiel aller anatomischen Strukturen. Die Gesichtsmuskulatur spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie maßgeblich für Spannung, Konturen und Ausdruck verantwortlich ist. Wird sie nicht mitgedacht, bleiben viele Behandlungen oberflächlich oder erzielen nur kurzfristige Effekte. Ein ganzheitlicher Ansatz, der auch die Muskulatur ­einbezieht, ermöglicht natürlichere Er­gebnisse und unterstützt die Gesichts­architektur von innen heraus.

Wo im Gesicht zeigen sich Ergebnisse gleich zu Beginn? 
Die Augenpartie sorgt für den größten Wow-Effekt, aber da eigentlich jede Behandlung als Teil des Weges verstanden werden muss, ist der Weg, sprich die Wiederholung das Ziel – und das gilt für alle Gesichtsbereiche.

Wir alle wünschen uns sichtbare Ergebnisse, ohne dass man uns jegliche Behandlung ansieht. Schafft EMFACE® diesen magischen Balanceakt zwischen Effekt und Natürlichkeit?
Ja absolut, denn das nicht invasive Hightech-Treatment meistert diesen Spagat, da es keine Ausfallzeit gibt und sich die Ergebnisse kontinuierlich und ganz natürlich entwickeln. Die sichtbaren Veränderungen wirken weder abrupt noch „gemacht“, sondern fügen sich harmonisch ins Gesicht ein – genau so, wie sich das viele von uns heute wünschen.
 

Let‘s glow. Dr. Andrea Oßberger und Dr.  Marco Reiter sind stolz auf die Innovation, die ab sofort das Behandlungsportfolio ergänzt.


30 Minuten und keine Ausfallzeit: Hat sich Ästhetik damit an unseren modernen Alltag angepasst?
Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und innovativen Treatments ohne Ausfallzeit steigt nach wie vor und mittlerweile auch die Akzeptanz für ihre konsequente Wiederholung.
Was dürfen wir uns also erwarten, wenn sich die Ergebnisse nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt entwickeln?
Muskeln können sich nicht von heute auf morgen wieder aufbauen – sie benötigen gezielte Reize und eine entsprechende Nährstoffzufuhr. Auch die Kollagenbildung braucht Zeit, denn der Körper benötigt dafür eine Anlaufphase von mindestens sechs Wochen. Entscheidend sind dabei insbesondere Vitamin C und Eiweiß, die eine ­zentrale Rolle im natürlichen Regenerations- und Aufbauprozess spielen.

Wenn wir nun den Bogen zur Hightech-Pflege für zu Hause spannen: Warum braucht es zusätzlich zu diversen DIY-Treatments Techno­logien, die tiefer ansetzen?
Grundsätzlich braucht es einen positiven Lebensstil. Der menschliche Körper ist an sich ein wahres Wunderwerk an Leistungsfähigkeit, doch wenn er nicht entsprechend „getankt“ und „gepflegt“ wird, geraten die eigenen Reparaturmechanismen ins Stocken. Die Basis sollte daher immer ein gesunder Lifestyle sein – ein Thema, das aktuell auch im Zusammenhang mit Longevity im Fokus steht. Ergänzend dazu sind eine sinnvolle Home-Care-Routine, insbesondere konsequenter Sonnenschutz und eine gründliche Reinigung, sowie bei speziellen Anliegen individualisierte professionelle Behandlungen entscheidend.

new face dank emface®. Das nicht invasive Gesichtsbehandlungs- verfahren strafft erstmals Haut und Muskulatur gleichzeitig – eine Revolution in der Ästhetik-Branche.

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