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Zeitlose Eleganz trifft auf Präzision. Diese Küche vereint edles grünes Marmor-Finish, klare Linien und hochwertige Materialien zu einem Statement moderner Wohnkultur. Entdecken Sie SieMatic by Wohnwelt Maier.
Zeitlose Eleganz trifft auf Präzision. Diese Küche vereint edles grünes Marmor-Finish, klare Linien und hochwertige Materialien zu einem Statement moderner Wohnkultur. Entdecken Sie SieMatic by Wohnwelt Maier.
Siematic

Gourmettempel für daheim

21.02.2026 um 00:00, David Pesendorfer
min read
KI & Harmonie. Hightech, die selbstständig denkt und handelt – und danach ganz allein wieder sauber macht.

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Was ist der Unterschied zwischen Koch und Küche? Der Koch trägt immer noch eine Haube – doch die Verantwortung, die trägt die Küche! „Die Hightech-Geräte der neuen Generation kochen, garen, braten und grillen praktisch in Eigen­regie“, sagt Elisabeth Führlinger, Chefin im Miele Center Führlinger in Linz. Und bestätigt damit, was man uns schon im vergangenen Herbst bei der „Internationalen Funkausstellung“ in Berlin vollmundig als „neue Ära des Kochens“ auftischte. Doch guter Geschmack beginnt nicht erst bei der Vorspeise, sondern schon beim Design, dem inspirierten Gruß aus der Küche – aufgeräumt statt überladen ist da der Mega-Trend für 2026. „Minimalästhetik“ nennen das die Mode­schöpfer:innen der Koch-Couture. Übersetzt heißt das: Monolith, fast noch Fels, statt des üblichen Flickwerks, durchgehende Rückenwände aus Keramik oder Quarz statt dieser klassischen Mini-Fliesen, so kantig und kleinkariert wie Schrebergarten-Parzellen. „Küchen wirken nicht mehr wie Arbeitsräume, sondern wie architektonische Statements in erdigen, beigen Farbtönen“, schwärmt Martin Breitschopf, Geschäftsführer von Österreichs gleichnamigem Küchenhersteller mit Direktvertrieb. Und Andreas Roth, Innenarchitekt beim Küchenplaner Dostal, ergänzt: „Gedeckte Töne aus dem Pantone-Farbsystem der Grafik- und Druck­industrie sind stark im Kommen.“

Wohnkonzept küche. Kochen braucht guten Geschmack – genau wie diese Küche: hier eine SieMatic Küche von Wohnwelt Maier | See+maschik, wo Design, Funktion und Qualität verschmelzen.

Endloser Raum.

Die Küche von Welt ist deren beruhigender Gegenpol: Sie gewandet sich heuer in warmen, oft matten Materialien, zeigt immer wieder Mut zu leicht geriffelten Fronten und immer öfter zu ­grifflosen Tip-on-Doors, heißt: Durch einen leichten Druck auf die Ober­fläche öffnet sich endloser Raum. „Maßgenaue Planung, individuelle Stauraumlösungen, hochwertige Materialien“, fasst Robert Steinhäusler, Geschäftsführer von P.MAX Maßmöbel, die Menüabfolge für 2026 zusammen. Doch psychologisch steckt da viel mehr dahinter: auf der einen Seite die Reizüberflutung und die Unsicherheiten unserer Zeit, auf der anderen die archaisch-beruhigende „Feuerstelle“ als Gegenpol – natürlich feuerfest, wohlgemerkt. Und großflächig, fugenlos, monumental. Mjam! Früher, da war die Küche ein schnöder, leidlich behübschter Arbeitsplatz, ­verniedlicht mit romantischen Versatzstückchen im Landhausstil. Auch tadellos, wem‘s schmeckt. Doch nun wird sie zum emotionalen Epizentrum des Wohnraums. „Lounge“-Lösungen nennt man das; und die vorgelagerten Trauminseln aka Kücheninseln werden von der lieblosen Zwischenstation für Teller vom und zum Esstisch zum wichtigsten Kommuni­kationszentrum: Hier wird jetzt gemütlich gegessen, Homeoffice betrieben, mitunter auf Oberhitze geliebt – Laptop trifft Aperitif trifft Espresso, Zoom-Meeting trifft Familientreffen … die Insel ist der größte Tisch im Haus, na Mahlzeit! 

der WALL Schrank gibt struktur. Als schwarzer Stahl-Kubus nimmt er die integrierten Küchengeräte nahezu unsichtbar auf und wirkt im geschlossenen Zustand wie ein skulpturaler Raumteiler zwischen Wohn- und Kochbereich.

Kitchen Intelligence.

Laute Zeiten, ruhige Designs: Nach außen hin ist da also zurückgelehnte, aufgeräumt wirkende Eleganz, hier steht nichts sinnlos herum, hier irritiert nichts. Doch unter der Oberfläche köchelt und brodelt es ganz gewaltig: Denn nun wird der technische Hauptgang des Küchen-Menüs 2026 serviert, oft kombiniert mit künstlicher Intelligenz, jetzt mindestens Kitchen Intelligence. „Hightech und KI gewinnen an Bedeutung, vor allem für Kund:in­nen, die Komfort und Effizienz schätzen“, sagt P.MAX-Mann ­Steinhäusler. „Die neuen Dampfbacköfen sind das Herz der Küche: mit intuitiver Bedienung und ausgeklügelter Automatik für bis zu 200 Gerichte – vom saftigen Roastbeef bis zum bissfesten Grünspargel“, bekocht uns Miele-Fachfrau Führlinger. Und wir? Wir geben zwar zu einem gewissen Grad die Kontrolle ab, gewinnen dadurch jedoch Raum und Zeit für die Kreativität zurück – denn den Kochlöffel schwingt die Küche! Wenn etwa ein Miele-Backrohr selbst erkennt, ob es gart oder einen Guglhupf bäckt und die Well-done-Zeiten entsprechend selbst festlegt – und auch variiert: „Dialog-Garer“ nennt sich das Ganze und funktioniert wie eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik beim Auto: Jede Speise bekommt im gemeinsamen Backraum exakt die Hitze, die sie braucht. Oder wenn eine Kamera den Bräunungsgrad überwacht und erkennt, wann Fisch und Fleisch fertig sind. Und – Schwein gehabt: Das funktioniert! Führlinger: „Ausgewählte Modelle erkennen dank Kamera die Speisen – und liefern, wenn Sie etwa noch außer Haus sind, per App Live-Bilder vom Bräunungsgrad Ihres Schweinsbratens.“ Wenn der Kühlschrank seinen Innenraum scannt und aus den Lebensmitteln neue Rezepte zaubert: noch eine Spielerei, aber mit Potenzial. Wenn ein Vernetzungssystem per App das Backrohr fernbedient und überwacht – Kochen auf gut Klick, manchmal sogar schon vom Büro aus. „Manche Backöfen werden sogar zum Cockpit für den gesamten Haushalt: Wie lange braucht der Geschirrspüler noch oder die Waschmaschine? ­Komplett-Info am sensorgesteuerten Display“, macht Führlinger Perfektio­nist:innen den Mund wässrig.
 

Übergangslösung. Wo endet die Küche, wo beginnt das Esszimmer? P.Max setzt auf „Lounge“-Lösungen, bei denen Arbeitsplatz und Genussraum nahtlos ineinander übergehen. Im Entree: heimeliges Holz. Im Hauptgang: schlichte Eleganz.

Kitchen Intelligence.

Laute Zeiten, ruhige Designs: Nach außen hin ist da also zurückgelehnte, aufgeräumt wirkende Eleganz, hier steht nichts sinnlos herum, hier irritiert nichts. Doch unter der Oberfläche köchelt und brodelt es ganz gewaltig: Denn nun wird der technische Hauptgang des Küchen-Menüs 2026 serviert, oft kombiniert mit künstlicher Intelligenz, jetzt mindestens Kitchen Intelligence. „Hightech und KI gewinnen an Bedeutung, vor allem für Kund:in­nen, die Komfort und Effizienz schätzen“, sagt P.MAX-Mann ­Steinhäusler. „Die neuen Dampfbacköfen sind das Herz der Küche: mit intuitiver Bedienung und ausgeklügelter Automatik für bis zu 200 Gerichte – vom saftigen Roastbeef bis zum bissfesten Grünspargel“, bekocht uns Miele-Fachfrau Führlinger. Und wir? Wir geben zwar zu einem gewissen Grad die Kontrolle ab, gewinnen dadurch jedoch Raum und Zeit für die Kreativität zurück – denn den Kochlöffel schwingt die Küche! Wenn etwa ein Miele-Backrohr selbst erkennt, ob es gart oder einen Guglhupf bäckt und die Well-done-Zeiten entsprechend selbst festlegt – und auch variiert: „Dialog-Garer“ nennt sich das Ganze und funktioniert wie eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik beim Auto: Jede Speise bekommt im gemeinsamen Backraum exakt die Hitze, die sie braucht. Oder wenn eine Kamera den Bräunungsgrad überwacht und erkennt, wann Fisch und Fleisch fertig sind. Und – Schwein gehabt: Das funktioniert! Führlinger: „Ausgewählte Modelle erkennen dank Kamera die Speisen – und liefern, wenn Sie etwa noch außer Haus sind, per App Live-Bilder vom Bräunungsgrad Ihres Schweinsbratens.“ Wenn der Kühlschrank seinen Innenraum scannt und aus den Lebensmitteln neue Rezepte zaubert: noch eine Spielerei, aber mit Potenzial. Wenn ein Vernetzungssystem per App das Backrohr fernbedient und überwacht – Kochen auf gut Klick, manchmal sogar schon vom Büro aus. „Manche Backöfen werden sogar zum Cockpit für den gesamten Haushalt: Wie lange braucht der Geschirrspüler noch oder die Waschmaschine? ­Komplett-Info am sensorgesteuerten Display“, macht Führlinger Perfektio­nist:innen den Mund wässrig.
 

Ausgezeichnet smart. Gesamt 5 Auszeichnungen beim „German Design Award 2026“ bestätigen das innovative Produktdesign des hauseigenen XXXLutz Designstudios AXXXIS.

Geruch war gestern.

Aber was steckt hinter all dem? Science-Fiction am Teller und Kaffeehäferl mit fliegenden Untertassen? Nein, nein, die neuen Anwendungen sind viel mehr als kulinarischer Schnickschnack – sie bedeuten im Land der dampfenden Töpfe und frittierenden Pfannen einen echten Paradigmenwechsel. Jahrhundertelang war die „Kuchl“ ein Ort höchster Geruchs­irritation, der Koordination zwischen Garzeiten, Temperaturen, unermüdlich gesetzten Handgriffen. Diesen alles entscheidenden Overview übernehmen nun denkende, selbstlernende sowie geruchlose ­Systeme. So wird Kochen zur echten Spaß- und Entspannungsveranstaltung. Und die Küche zum Haubenkoch ohne Mütze.
 

Die P-Frage.

Tja, und auch die P-Frage, die ­Generationen in echte Zuständigkeitskonflikte stürzte, verdampft plötzlich: Wer putzt danach die Küche? Antwort: Die Küche! Die Pyrolysefunktion beim Backrohr sorgt für automatische Reinigung, das ist bereits gehobener Standard. Pyro – what? Das Backrohr wird auf bis zu 500 Grad aufgeheizt, alle organischen Rückstände werden verbrannt – und übrig bleibt nur ein Häuflein pulverisierte Asche, das man statt Hochdruckschrubben in Gummi-Gloves ganz einfach mit einem feuchten Wettex wegwischt. Und der traditionelle Küchenmief? Wird von unten abgesaugt, ehe er aufsteigt. Noch ehe der Nebel der gebackenen Schnitzel das Haus durchflutet und nur selten den sogenannten Dunstabzug erreicht. Und noch bevor sich der Geruch, der einmal ein Duft war, in den Vorhängen oder der Kleidung festsetzt wie eine erkaltete Erinnerung. Denn die Küche von 2026 mag es leicht und ­luftig. Eigentlich wie wir. Auch wenn sie noch immer kein ganz echter Mensch ist. Und auch wenn Sie Küchenchef:in bleiben: Haube ab vor diesen neuen Küchen! 

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