5 Tipps, wie man sein Smart Home richtig einrichtet

„Cocooning“ ist wohl das Wohn-Wort des Jahres 2020 – und das nicht nur, weil schon seit einigen Jahren der Rückzug in die eigenen Vier Wände als wahre Wohltat als Ausgleich zum stressigen Alltag zelebriert wird, sondern dieses Jahr natürlich zusätzlich der besonderen Corona-Situation geschuldet. Dass sich Liebhaber des Wohlfühlwohnens daher die privaten Räumlichkeiten so gemütlich und ansprechend wie möglich gestalten, ist klar. Smarte Tools und Accessoires aber machen auch die Ausstattung mit intelligenten Helferlein möglich, die einen Mehrwert hinsichtlich Komfort, Sicherheit und Arbeitsersparnis bieten.

1. Keine Angst. 

War der Umgang mit smarten Tools anfangs wohl noch etwas kompliziert und nur für wenige „Erleuchtete“ logisch und einfach, hat sich hier einiges getan – die Bedienung ist heute möglichst unkompliziert und selbsterklärend, wenn nicht gar automatisiert. Daher unser erster Tipp: Haben Sie keine Angst vor der Bedienung! Denn eines steht absolut im Vordergrund: Smarte Helfer wie Staubsaugerroboter, Licht- und Audio-Apps oder smarte Kochfelder sollen Komfort und Erleichterung bringen und nicht das Leben der Bewohner erschweren oder verkomplizieren. Lassen Sie sich ein auf diese Unterstützung! Nicht zuletzt gibt es auch Experten und Fachmänner, die sowohl bei Installation und Unklarheiten zur Seite stehen, als auch für Wartung und Updates zuständig sind. 

2. Ziel definieren. 

Die Möglichkeiten, sein Zuhause smart auszustatten, sind heute sehr vielfältig, umfangreich und vor allem absolut individuell realisierbar. Daher macht es Sinn, sich vorab zu überlegen, was man eigentlich will. Möchte ich nur das Licht in der ganzen Wohnung auf einen Klick steuern oder die Musikanlage und Heizung gleich dazu? Denn werden alle Wünsche gleich miteinbezogen und kalkuliert, kann dies eine erhebliche Ersparnis beim Arbeits- und Kostenaufwand sein. 

3. Kosten kalkulieren.

Apropos Kostenaufwand – damit sind wir auch schon beim nächsten Tipp: Legen Sie sich im Vorhinein eine Obergrenze Ihrer Ausgaben fest, damit diese nicht ins Unermessliche steigen. Aber Achtung: Kalkulieren Sie mit authentischen Preisen. Ein surreal niedriges Budget, mit dem Sie entweder nur die Hälfte Ihrer Vorstellungen realisieren können oder bei der Qualität Abstriche machen müssen, entmutigt schnell und bringt auch garantiert nicht die erwünschte Freude und Erleichterung mit dem smarten System. 

4. Auf Billigprodukte verzichten. 

Bleiben wir gleich bei der Qualität: Billigprodukte mögen zwar auf den ersten Blick attraktiv erscheinen, machen aber auf lange Sicht keinen Sinn. Denn wie auch bei vielen anderen Billigprodukten muss man sich nur diese eine Frage stellen: Wo wurde vermutlich eingespart, um das vorliegende Produkt derart günstig anbieten zu können? Und gerade bei smarten Tools liegt die Vermutung nahe, dass entweder in der Bedienbarkeit (sehr ärgerlich, wenn etwas kompliziert ist), der Verarbeitung (sehr ärgerlich, wenn etwas gleich kaputt wird) oder der Innovation/Technologie (sehr ärgerlich, wenn etwas nicht den erwünschten Effekt bringt) gespart wurde. 

5. Garantie und Support abklären. 

Seriöse Anbieter vom smarten Systemen haben eine entsprechende Garantie-Laufzeit sowie Service-Hotlines, die effizienten Support bei allen möglichen Fragen und von geschultem Fachpersonal anbieten. Achten Sie also darauf, dass diese Services bei Ihrer smarten Anlage gegeben sind. 

Autor: Manuela Fritz, 30.11.2020