4 Tipps: So sparen Sie unter der Dusche Geld

Oft duschen? Das treibt die Energie- und Wasserkosten in die Höhe. Dabei kann der Verbrauch ganz leicht reduziert werden.
Autor: Rudolf Grüner, 17.08.2022 um 15:33 Uhr

Mehr Wasser plus höherer Energieverbrauch: Wer es im Bad gern plätschern lässt, nimmt unnötige Kosten in Kauf. Zudem wird wertvolles Wasser verschwendet. Teilweise mehr als in der Badewanne. Wir zeigen, wie Sie das kostbare Nass und viele Euros sparen können.

1. Warmwasser: runter mit der Temperatur

Das bis zu 70 Grad heiße Wasser aus der Leitung wird bei jedem Duschvorgang mit kühlem Nass auf annähernd Körpertemperatur gebracht. Bis man sich unter der Dusche so richtig wohl fühlt, fließt also sehr viel Energie den Abfluss hinunter. Wer kann, sollte daher die Warmwassertemperatur reduzieren und den Boiler beziehungsweise den Durchlauferhitzer diesbezüglich anpassen.

2. In verbrauchsarme Duschköpfe investieren

Wassersparende Duschknöpfe und Aufsetzer reduzieren Verbrauch und Energieaufwand im Handumdrehen. Dabei wird dem Wasser Luft beigemischt, was den Wasseranteil stark einbremst. Das Montieren handelsüblicher Modelle, die es schon um kleines Geld gibt, ist recht einfach und meist innerhalb von Minuten erledigt.

3. Sparsame Duschstopps montieren

Mittels Durchflussbegrenzer und Duschstopps kann der Verbrauch ebenfalls reduziert werden. Diese Wasserspareinsätze werden zwischen Armatur und Duschschlauch montiert. Wer sich einseift oder die Haare shampooniert, kann damit den Duschstrahl auf ein „Tröpferl-Nieveau“ herunterregulieren. Der Vorteil: Die bisherige Temperatur bleibt erhalten, die Wassermenge wird im Schnitt um mehr als 50 Prozent gesenkt.

4. Armaturen tauschen

Tropfende Duschköpfe oder poröse Schläuche wechseln: In die Jahre gekommene Armaturen & Co. machen nicht nur unschöne und schwierig zu entfernende Kalkflecken, sondern steigern auch signifikant den Wasserverlust.