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Cosmó mit seinem markanten blauen Stern im Gesicht – genau dieses Markenzeichen sorgt kurz vor dem ESC für Streit.
Cosmó mit seinem markanten blauen Stern im Gesicht – genau dieses Markenzeichen sorgt kurz vor dem ESC für Streit.
APA-Images / Starpix

Cosmó unter Druck: Streit um blauen Stern vor ESC spitzt sich zu

12.05.2026 um 09:37, Stefanie Hermann
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Cosmó steht vor dem ESC wegen seines blauen Sterns in der Kritik. Ein Musiker erhebt schwere Vorwürfe – jetzt folgt eine kurzfristige Änderung.

Kurz vor dem Eurovision Song Contest gerät Österreichs Kandidat Cosmó unerwartet unter Druck. Ausgerechnet sein Markenzeichen, der blaue Stern im Gesicht, sorgt für Wirbel. Ein anderer Künstler erhebt schwere Vorwürfe und bringt damit den ESC-Auftritt ins Wanken.

Lex Leon erhebt schwere Vorwürfe

Der Wiener Musiker Lex Leon meldet sich öffentlich zu Wort und sieht im blauen Stern seine eigene künstlerische Identität. Seit über 15 Jahren tritt er mit einem fünfzackigen blauen Stern auf, der sich durch seinen gesamten Auftritt zieht. Er findet sich unter anderem auf Kleidung, Instrumenten und in seiner Unterschrift.

„Der Stern ist seit über 15 Jahren mein langjährig aufgebautes Wiedererkennungszeichen“, erklärt er. Laut eigenen Angaben hat er das Symbol zudem beim Patentamt als Marke angemeldet.

Für ihn steht fest: Die Ähnlichkeit zu Cosmó sei kein Zufall. Besonders kritisch sieht er, dass der blaue Stern nun zunehmend mit dem ESC-Star verbunden wird.

Einigung scheitert: Anwälte eingeschaltet

Zunächst hat Lex Leon versucht, die Situation direkt zu klären. Sein Ziel: eine Lösung „von Künstler zu Künstler“. Doch daraus wird nichts. Das Team von Cosmó weist die Vorwürfe über Anwälte zurück, auch eine Unterlassungsforderung bleibt erfolglos.

Der Fall spitzt sich weiter zu. Inzwischen hat Lex Leon selbst einen spezialisierten Markenrechts-Anwalt eingeschaltet. Ein Rechtsstreit scheint damit nicht mehr ausgeschlossen.

Cosmó erklärt Ursprung seines Looks

Gegenüber weekend.at hat Cosmó seinen Look im Interview als spontane Eingebung beschrieben: „Ich habe in den Spiegel geschaut und gedacht: ‚Da fehlt etwas.‘“

Zugleich hat der blaue Stern für ihn einen praktischen Effekt: „Es ist auch angenehm: Wenn ich ihn abschminke, erkennt mich kaum jemand.“

Cosmó nimmt Stellung zu Vorwürfen

Gegenüber der Tageszeitung heute stellt Cosmó aber auch klar, dass die Vorwürfe intern geprüft werden: „Wir wurden erst vor rund zwei Wochen mit dem behaupteten Sachverhalt konfrontiert. Selbstverständlich nehmen wir dies ernst, weil uns die künstlerische Integrität von Kolleginnen und Kollegen sehr wichtig ist.“

Gleichzeitig weist sein Team die Vorwürfe aber klar zurück: „Dennoch ist aus unserer Sicht klar, dass keine Verletzung von eingetragenen Markenrechten erkennbar ist.“

Änderung in letzter Sekunde sorgt für Spekulationen

Und genau so kennt man den „Tanzschein“-Interpreten auch: Kein Interview, kein Video, kein Selfie ohne den großen, blauen Stern, der markant auf seiner rechten Gesichtshälfte prangt.

Kurz vor dem großen ESC-Auftritt gibt es nun eine Anpassung. Dem glitzernden ESC entsprechend wirkt der blaue Stern verändert: Das Blau erscheint dunkler, zusätzlich sind Glitzersteine an den Spitzen angebracht.

Der Zeitpunkt sorgt für Spekulationen. Steckt der Streit dahinter oder handelt es sich um eine rein optische Entscheidung? Offiziell beantwortet ist diese Frage bislang nicht.

Entscheidung über Cosmós Stern fällt möglicherweise vor Gericht

Der Konflikt um den blauen Stern ist noch nicht gelöst. Während sich Cosmó auf seinen ESC-Auftritt vorbereitet, läuft im Hintergrund die rechtliche Prüfung weiter.

Sollte keine Einigung erzielt werden, könnte der Streit um den blauen Stern vor Gericht landen. Für Cosmó kommt der Wirbel jedenfalls denkbar ungelegen – mitten in der entscheidenden Phase vor dem größten Auftritt seiner Karriere.

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