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Mann freut sich, um ihn herum fliegt Konfetti
Menowin Fröhlich entscheidet das Finale von "Deutschland sucht den Superstar" 2026 für sich.
Menowin Fröhlich entscheidet das Finale von "Deutschland sucht den Superstar" 2026 für sich.
APA-Images / dpa / Rolf Vennenbernd

Dritter Anlauf: Menowin Fröhlich gewinnt "DSDS"

10.05.2026 um 10:19, Cornelia Scheucher
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Bei seinem dritten Anlauf kürt sich Menowin Fröhlich endlich zum Sieger von "Deutschland sucht den Superstar". Für den 38-Jährigen war es ein steiniger Weg.

Im Kölner Studio 53 krönt das Publikum Menowin Fröhlich zum „Superstar 2026“. Für den 38-Jährigen ist es mehr als ein Sieg – es ist das Ende eines langen DSDS-Traumas.

Menowin Fröhlich wird „Superstar 2026“

Am Samstagabend, 9. Mai, fällt auf RTL die Entscheidung, wer „Deutschland sucht den Superstar“ 2026 gewinnt. Kurz vor Mitternacht steht fest: Menowin Fröhlich holt sich den Titel „Superstar 2026“. Der 38-jährige Münchner setzt sich im Zuschauer-Voting gegen die übrigen Finalisten Constance Dizendorf, Tyrell Hagedorn, Paco Simic und Abii Faizan durch. Die Live-Show im Studio 53 in Köln-Ossendorf dauert mehr als dreieinhalb Stunden. Am Ende entscheiden die DSDS-Zuschauer:innen, dass sich Menowin Fröhlich mit 56,52 Prozent der Stimmen den Sieg sichert. Constance Dizendorf erreicht 30,30 Prozent, Tyrell Hagedorn 8,75 Prozent, Paco Simic 4,43 Prozent. Direkt nach der Verkündung singt er erstmals offiziell seinen Siegersong „Mercy On Me“. Der Titel ist in der offiziellen DSDS-Playlist zu hören, das Video dazu steht auf RTL+ bereit. Zum Gewinn gehören außerdem ein Plattenvertrag und 100.000 Euro.

Vom Favoriten-Trauma 2010 zum Comeback

Für Menowin Fröhlich schließt sich mit diesem Sieg ein bemerkenswerter Kreis. Der Sänger verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Musik und ist DSDS-Fans längst ein Begriff: Bereits 2005 nimmt er an der Castingshow teil, 2010 kehrt er zurück und gilt damals als unangefochtener Favorit. Damals entscheidet er jede einzelne Liveshow für sich und zieht als großer Hoffnungsträger ins Finale ein. In der letzten Abstimmung unterliegt er jedoch Mehrzad Marashi – eine Niederlage, die er 16 Jahre später als schmerzhaft einordnet. Viele Fans sprechen seitdem von einem „DSDS-Trauma“. Mit seinem erneuten Antreten 2026 will Menowin dieses Kapitel bewusst schließen. Vor dem Finale beschreibt er sein Comeback bildhaft und spricht davon, nach 16 Jahren noch einmal in den Ring zu steigen, um sich den damals verwehrten Titel zu holen. Nach Show-Ende hält er fest, er habe dieses Kapitel abschließen wollen und die Entscheidung habe sich für ihn ausgezahlt.

Casting-Rückkehr und veränderte Haltung

Dass Menowin Fröhlich überhaupt wieder auf der DSDS-Bühne steht, ist ursprünglich nicht geplant. Beim Casting 2026 erscheint er nur als Begleitung seiner Tochter. In der Öffentlichkeit kursiert zudem die Annahme, frühere Liveshow-Teilnehmer dürften nicht erneut antreten. RTL dementiert diese vermeintliche Teilnahme-Sperre. Für Chefjuror Dieter Bohlen ist die Rückkehr ein großes Thema. Bereits beim Casting kündigt er an, dass mit Menowin ein „absoluter Aufreger“ zurückkehrt. Für den Sänger selbst ist der Neustart vor allem eine persönliche Bewährungsprobe. Er betont, er habe die Chance genutzt und müsse niemandem mehr etwas beweisen. Menowin spricht im Umfeld der Show offen über seine Vergangenheit mit Drogen und Alkohol sowie über eigene Fehltritte. Er stellt heraus, er sei heute gesund, habe eine stabile Familie und fühle sich gesegnet. Er sieht es als übernatürlich an, dass er diese Möglichkeit noch einmal bekommt, und zeigt sich dankbar dafür. Rückblickend setzt er sich kritisch mit seinem früheren Auftreten auseinander. Er schildert, er habe alte Videos gesehen und wahrgenommen, wie er damals mit Menschen umgegangen sei und wie oft er andere vor den Kopf gestoßen habe. Aus seiner Sicht hätte er bereits damals gewinnen können, wäre dann aber womöglich heute nicht mehr am Leben. Um an seinen Schwächen zu arbeiten, nimmt Menowin professionelle Hilfe in Anspruch.

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