Spass muss sein: Europas aufregendste Freizeitparks

Disneyland Paris (Frankreich)

„Disneyland Park“ in Marne-La-Vallée in der Nähe von Paris ist der meistbesuchte Vergnügungspark Europas und besteht seit 1992. Daneben gibt es auch noch den später gegründeten „Walt Disney Studios Park“, der wie der Name schon sagt, thematisch die berühmten Filme des Disney Studios behandelt. Anreise: Von Paris aus Regionalzug RER von Station Nation nach Marne-la-Vallée oder mit dem Bus direkt von den Flughäfen Charles-de-Gaulle und Paris-Orly.

Ratatouille-Viertel im Disneyland Paris | Credit: Disneyland Paris

Europa-Park Rust (Deutschland)

Der „Europa-Park“ in Rust (Baden Würtemberg) ist älter als Disneyland und gilt als einer der spektakulärsten Spass-Parks der Welt mit über 100 Attraktionen. TIPP: Eine Fahrt mit dem „Eurosat-CanCan-Coaster“ führt ins Paris des 19. Jahrhunderts. Anreise: Mit dem Auto über die A5, Ausfahrt 57b Rust. Zug: über München-Stuttgart-Karlsruhe.

Loopingbahn im Europapark Rust | credit: A2070 Rolf Haid / dpa / picturedesk.com

Tivoli Gardens (Dänemark)

Mitten in Kopenhagen zwischen Hauptbahnhof und Rathaus gelegen und 1843 eröffnet, ist der „Tivoli“ einer der ältesten existierenden Vergnügungsparks weltweit. Sogar während des II. Weltkriegs blieb er fast durchgehend geöffnet. Adrenalinjunkies kommen auf der Looping-Bahn „The Demon“ voll auf ihre Kosten. Der Park ist von April bis Ende September und zu Weihnachten geöffnet.

 

Vergnügungpark Tivoli | Credit: Lasse Salling/Tivoli

Leolandia (Italien)

Leolandia liegt in der Nähe von Mailand und ist ein „Parco divertimento per Bambini“. Geboten werden mehr als 40 Attraktionen und Fahrgeschäfte. Die kleinen (und älteren) Besucher schätzen vor allem die vielen Comicfiguren. Bekannt ist Leolandia auch für seine Miniatur-Städte à la Minimundus. Anreise: Mit dem Auto A4 Mailand-Venedig, die Ausfahrt Capriate nehmen.

Leolandia in Italien | Credit: Istockphotos.com/Isaac74

PortAventura World (Spanien)

Anders als der eher gemächliche „Tibidabo“-Park auf einem der Hausberge Barcelonas ist die „PortAventura World“ dem Nervenkitzel gewidmet. Zum Beispiel der „Huracán Condor“, wo es 100 Meter im freien Fall in die Tiefe geht. Anreise: Mit dem Auto über die Autobahn A-7, Ausfahrt Port Aventura nehmen. Zug ab Barcelona Linie R-16 der Rondalies de Catalunya.

Port Aventura | Credit: Portaventura World/MARC GASCH

Le Puy du Fou (Frankreich)

Fahrgeschäfte findet man in diesem riesigen Areal in Les Epesses im Westen Frankreichs nicht. „Le Puy du Fou“ (dt: „Narrenberg“) fokussiert auf anspruchsvolle Shows mit historischem Hintergrund. Zum Beispiel kann man in einem riesigen Amphitheater Gladiatorenkämpfe verfolgen, die Belagerung einer Burg im Mittelalter oder auch den Untergang eines Segelschiffes im 19. Jahrhundert miterleben. Ausführende sind hunderte Schauspieler, Artisten, Stuntmen und Komparsen, die Bühnentechnik ist atemberaubend. Sprache ist Französisch, aber es gibt Apps in Englisch, Deutsch und anderen Sprachen. Anreise: Mit dem Bus vom TGV-Bahnhof Angers. Flughafen: Nantes, anschließend Mietauto.

Freizeitpark Puy du Fou | Credit: COOPERPHOTOS / Visum / picturedesk.com
Autor: Gert Damberger, 31.08.2021