Portale und Co.: Jobs suchen und finden

Wie forschen junge Menschen heute nach ihrem Arbeitsplatz? Anders als früher natürlich – vor allem: mobiler.
Autor: Philipp Eitzinger, 22.09.2022 um 09:30 Uhr

Hallo, hier bin ich! Haben Sie vielleicht eine Lehrstelle oder einen Job für mich? In Zeiten von Fachkräftemangel sind es oft eher die Betriebe, die nach Mitarbeitern suchen als umgekehrt. Aber man muss doch als arbeits- oder lehrstellensuchender Mensch auf sich aufmerksam machen. Nur: Auf welchen Wegen ist das möglich?

Ein Unternehmen, ein Portal

Gerade bei großen Unternehmen ist es üblich geworden, dass sie eigene Job-Portale eingerichtet haben. Diese sind über die jeweilige Homepage zu erreichen, auch in Inseraten wird üblicherweise gezielt auf diese hingewiesen. „Anders wäre es wegen der schieren Anzahl an Bewerbern bei uns gar nicht möglich“, bestätigt etwa Sophie-Marie Hartl, Recruiterin beim Einzelhandelskonzern REWE International (u.a.: Billa, Penny). Auf diesen Portalen ist es möglich, beispielsweise nach Standort und – wenn mehrere verschiedene Jobs zu vergeben sind – genauem Beruf zu filtern.

Schülerin während des Unterrichts | Credit: iStock.com/Ridofranz

Möglichst mobil

Und wie ist es umgekehrt? Eine Studie von „Metajobs“ zeigt, dass über 90 Prozent der Jobsuchenden aus der „Generation Z“ – also grob gesagt die 25-Jährigen und Jüngeren – auf Internet-Stellenbörsen nach offenen Stellen suchen. Auch Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis spielen eine große Rolle, ebenso wie Unternehmens-Webseiten und, eh klar: Soziale Medien. Und wie werden diese konsumiert? Genau, mobil. Laptop oder gar ein Stand-PC spielen nicht mehr die Rolle von früher. Und es wird auch nicht nur mobil gesucht, sondern idealerweise auch mobil beworben. Gute und bewährte Job-Portale sind klar und übersichtlich gestaltet, sie geben vor, was Bewerber wo einzugeben haben.

Viele Wege

Manche Unternehmen setzen ganz auf ihre Portale, für andere sind sie nur ein Teil. „Wir nehmen neben unserem Job-Portal auch Bewerbungen via E-Mail, Partner-Webseiten oder auch Post an“, sagt etwa Roman Ornetzeder vom oberösterreichen Industrie-Unternehmen Miba. Grundsätzlich hat jedes Unternehmen auf seiner Internet-Präsenz die Wege erklärt, wie man sich bewerben kann.

Ganz allgemein

Eine gute Möglichkeit, nach Jobs zu suchen, bietet das Job-Portal des AMS (jobs.ams.at). Auch hier ist es möglich, Präferenzen auszufiltern und passende Job-Angebote zu finden. Darüber hinaus finden sich hier Informationen beispielsweise zur Gestaltung des persönlichen Bewerbungsprofils und einiges mehr. Dass Unternehmen neue Mitarbeiter brauchen, heißt nicht, dass man sich bei einer Bewerbung alles erlauben kann: Sie sind doch stark daran interessiert, dass Bewerber nicht gerade mit einer Alles-egal-Attitüde daherschlurfen. Also: Seriös bleiben!

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