Die 5 besten Sci-Fi Serien für einen Binge-Marathon

The Mandalorian (Disney+)

 

Der Star dieser Serie aus dem Star Wars Universum ist ganz klar "The Child", oft auch als Baby Yoda tituliert. Wobei es eigentlich nur die Nebenrolle an der Seite des titelgebenden Helden spielt. Der Mandalorianer ist nämlich ein Einzelkämpfer der sich im Wild-West-Stil durch das Universum kämpft, welches nach dem Zerfall des galaktischen Imperiums in einer Schwebesituation ist. Zeitlich spielt die Serie also zwischen Episode VI und Episode VII. Als der verschlagene Kämpfer aber das Kind findet nimmt er es unter seine Fittiche und will das Geheimnis des kleinen Rackers lösen. Die Serie bringt pures Star Wars Feeling mit teils altbekannten Charakteren und vielen Überraschungen. Für Star Wars Fans ein MUST-SEE, aber auch für alle anderen einen Blick wert. Staffel 1 ist bereits mit allen Folgen auf Disney+ verfügbar. Staffel 2 ist soeben gestartet und die neuen Folgen erscheinen wöchentlich (freitags).

The Expanse (Amazon Prime)

Diese Serie wird von Fans abgefeiert, denn sie gilt als "realistisches Sci-Fi". Heißt: Schiffe fliegen nicht mit Lichtgeschwindigkeit, es gibt keine Laserwaffen oder anderes. Die Schiffe sind eher behäbig, Manöver müssen gut geplant sein und eine Rakete verfehlt schon mal ihr Ziel. Klingt langweilig? Ist es aber bei weitem nicht! Der Plot der Serie ist nämlich sehr spannend. Die Erde hat sich in unserem Sonnensystem ausgebreitet und das ist weniger gut ausgegangen. Der Mars und die sogenannten Gürtler haben sich nämlich vom Mutterplaneten abgespalten und dementsprechend angespannt sind die Beziehungen zwischen den drei großen Mächten. Noch dazu bedroht eine unbekannte Macht das gesamte Sonnensystem. Eine wirklich empfehlenswerte Serie für Fans gepflegter Sci-Fi und absolut binge-fähig, denn Staffel 1-4 sind bereits auf Amazon Prime verfügbar. Staffel 5 erscheint am 16.12.2020. Genug Stoff für lange Lockdown-Tage!

Westworld (Sky)

Westworld basiert auf dem Buch von Starautor Michael Crichton (u.a. Jurassic Park). Ja und wie könnte es anders sein, die Serie spielt in einem Freizeitpark mit Wild West Setting, in dem Roboter die Menschen zum verwechseln ähnlich sehen, für das "Vergnügen" der zahlenden echten Menschen sorgen. Dass es dort dann nicht wie in einem Rosamunde Pilcher Film zugeht ist wohl klar. Gewalt, Sex und Intrigen stehen natürlich an der Tagesordnung in dieser fantastischen Welt. Als jedoch ein Roboter anfängt menschliche Züge zu entwickeln eskaliert die Situation zusehends. Mehr wird nicht verraten, denn wer diese geniale Serie sehen will bekommt sie gleich in dreifacher Ausführung. Staffel 1, 2 und 3 sind bei Sky zu sehen und bei Sky X, dem Streamingdienst, abzurufen. Eine vierte Staffel ist bereits angekündigt, dürfte sich aber wegen Corona verzögern.

Star Trek Discovery (Netflix)

Selten hat eine Star Trek Serie so polarisiert wie Discovery. Die ersten beiden Staffeln waren spannend, aber ganz anders als es Star Trek Fans gewohnt waren. Schnelle Schnitte, Action und Lens-Flares waren Stilmittel die dem eher gemütlichen Trekkie anfangs nicht so geheuer waren und eher an das J.J. Abrams Star Trek der neuen Filmreihe erinnert haben. Nichtsdestotrotz war die Story gelungen und die Charakterentwicklung spannend. Die im November gestartete dritte Staffel hebt die Serie aber in neue Höhen und spielt 1.000 Jahre nach Kirk und Co., denn die Discovery beschließt am Ende von Staffel 2 in die Zukunft abzudampfen. Und was da in den bisher fünf verfügbaren Episoden aufgeboten wird ist wirklich sehr gelungen und trifft den Spirit des alten Star Trek wieder viel besser als die ersten beiden Staffeln. Als Vorbereitung müssen aber natürlich die ersten beiden Staffeln gebinget werden um dann mit allen wichtigen Informationen in die fantastische und neue Welt von Staffel 3 einzutauchen. Wirklich empfehlenswert.

Rick and Morty (Netflix und Sky)

Etwas ganz anderes bietet die Serie Rick and Morty. Erstens ist sie eine Animationsserie und zweitens komplett abgedreht. Das Setting: Rick Sanchez ist ein verrückter aber genialer Wissenschaftler und Großvater des pubertierenden Morty. Im Lauf der Serie nimmt er seinen Enkel auf die wildesten und abgedrehtesten Abenteuer mit, die teilweise nichts für schwache Nerven sind und viele Verweise auf die gesamte Popkultur enthalten. Insofern würden wir nicht raten diese Serie mit ihren Kindern anzusehen, denn jugendfrei ist daran, trotz des niedlichen Animationsstils eher nichts. Vier Staffeln kämpfen sich Rick und Morty bereits durch das Universum. Zu sehen ist die geniale Serie bei Netflix und bei Sky (X).

Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 30.11.2020