Die Qual der Wahl: Make-up-Pinsel aus Synthetik oder Echthaar?

Soll die Wahl auf einen Pinsel aus Synthetik oder Echthaar fallen? Fälschlicherweise glauben viele, dass die zwei Varianten austauschbar sind. Jedoch ist genau das Gegenteil der Fall. Denn sie erfüllen vollkommen verschiedene Zwecke.

Eines vorweg: Sollten Sie nicht allergisch auf Tierhaare reagieren oder aus moralischen Gründen auf Echthaar-Pinsel verzichten wollen, sollten Sie bei der nichtsynthetischen Variante immer auf besonders hohe Qualität achten und zu Marken greifen, die keine Tierversuche durchführen.

Das können Pinsel aus Echthaar

Die Echthaar-Varianten sind in fast allen Fällen teurer als synthetische Pinsel. Sie sind um einiges weicher und sind deshalb die perfekten Tools, um pudrige Produkte aufzutragen. Sowohl Rouge als auch Lidschatten lassen sich mit ihnen perfekt verblenden. Cremige und flüssige Konsistenzen sollte man damit nicht auftragen, da sich diese in den empfindlichen Borsten absetzen und zum Teil schwer wieder entfernen lassen. Vom

Bronzer

über Augenbrauen-Puder bis zu Minaral-Puder – all diese Beauty-Produkte sehen mit Echthaar-Pinseln angewendet am besten aus.

Wann man Synthetik-Pinsel braucht

"Unechte" Pinsel sind nicht annähernd so weich wie die echten Varianten und eignen sich genau aus diesem Grund für alle flüssigen Produkte. Denn im Gegensatz zu echten Haaren absorbieren künstliche Fasern das Make-up nicht zwischen den Borsten, was dazu beiträgt, dass man eine geringere Produktmenge benötigt. Beauty-Produkte wie flüssiges Rouge, Foundation, Creme-Lidschatten, Lippenstift und Concealer werden deshalb im Idealfall mit Synthetik-Pinseln aufgetragen.

Tags

Autor: Maria Zelenko, 15.07.2015