Wurst-Rückruf: Erbrechen und Durchfall drohen
- Wurst Rückruf trifft mehrere Supermärkte
- Diese Salami-Produkte sind betroffen
- Österreich aktuell nicht betroffen
- E.-coli als Ursache
- Durchfall und Erbrechen drohen
- Risikogruppen besonders gefährdet
- Was Konsumenten jetzt tun sollten
Ein groß angelegter Wurst Rückruf sorgt aktuell für Verunsicherung bei Konsumenten. Betroffen ist die Salami Mini Brez’n der Breu GmbH, die mittlerweile nicht nur bei Netto, sondern auch bei Aldi Süd, Rewe, Edeka und weiteren Händlern verkauft wurde. Der Rückruf wird deutlich ausgeweitet und umfasst mehrere Packungsgrößen und Chargen.
Der Hersteller hat die betroffenen Produkte vorsorglich aus dem Verkehr gezogen.
Wurst Rückruf trifft mehrere Supermärkte
Vom Wurst Rückruf betroffen sind verschiedene Varianten der Salami Mini Brez’n in den Größen 50, 250 und 500 Gramm. Auch eine geschnittene Peperonisalami gehört dazu. Mehrere Chargennummern wie 07226, 07326 und 07526 stehen im Fokus.
Die Produkte wurden in insgesamt 14 deutschen Bundesländern verkauft. Wer eine dieser Packungen zu Hause hat, sollte die Chargennummer prüfen und im Zweifel sofort handeln.
Diese Salami-Produkte sind konkret betroffen
Folgende Produkte sind vom Wurst Rückruf betroffen:
- Produkt: Peperonisalami geschnitten
Chargennummer: 07726 - Produkt: Salami Mini Brezen 50g
Chargennummer: 07226, 07326 und 07526 - Produkt: Salami Mini Brezen 250g
Chargennummer: 07326 - Produkt: Salami Mini Brezen 500g
Chargennummer: 07226, 07326 und 07526 - Hersteller: Breu GmbH, Arnschwang
Österreich aktuell nicht betroffen – aber Vorsicht bei Einkäufen
Für Konsumenten in Österreich gibt es derzeit keine offizielle Rückrufmeldung zu diesem Produkt. Der Wurst Rückruf betrifft laut aktuellen Angaben ausschließlich den deutschen Markt, Österreich taucht in den Vertriebslisten nicht auf.
Trotzdem ist Vorsicht geboten: Wer die betroffene Salami etwa bei Einkäufen in Deutschland gekauft oder von dort mitgebracht hat, sollte die Chargennummer überprüfen. Gerade in Grenzregionen kann es vorkommen, dass Produkte privat nach Österreich gelangen.
E.-coli-Bakterien als Grund für den Wurst-Rückruf
Der Grund für den Wurst-Rückruf ist ernst: Laut Hersteller wurde festgestellt, dass verarbeitetes Fleisch eines Vorlieferanten „potenziell mit E.-coli-Bakterien belastet“ war.
Diese Bakterien können über kontaminiertes Fleisch in Lebensmittel gelangen. Besonders bei Rohwurst wie Salami besteht ein erhöhtes Risiko, da sie nicht erhitzt wird und Keime überleben können.
Durchfall, Erbrechen und schwere Komplikationen möglich
Eine Infektion mit E.-coli kann deutliche Beschwerden auslösen. Typisch sind Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Bauchkrämpfe. In schwereren Fällen kann es auch zu blutigem Durchfall kommen.
Besonders gefährlich ist eine mögliche Komplikation, das sogenannte hämolytisch-urämische Syndrom. Dieses kann zu akutem Nierenversagen führen und ist potenziell lebensbedrohlich.
E.coli: Risikogruppen besonders gefährdet
Der Wurst Rückruf ist vor allem für bestimmte Personengruppen relevant. Dazu zählen Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Bei ihnen kann die Infektion deutlich schwerer verlaufen.
Die Symptome treten meist innerhalb von zwei bis zehn Tagen nach dem Verzehr auf. Wer Beschwerden bemerkt, sollte rasch ärztlichen Rat einholen.
Was Konsumenten jetzt tun sollten
Verbraucher werden dringend aufgefordert, die betroffenen Produkte nicht zu verzehren. Bereits gekaufte Ware kann in den jeweiligen Filialen zurückgegeben werden, auch ohne Kassenbon. Der Kaufpreis wird vollständig erstattet.