Sternschnuppen: Jetzt alle 72 Sekunden ein Wunsch möglich
- Sternschnuppe im Mai: Himmelsspektakel durch Halleys Komet
- Eta-Aquariiden: Zwei Höhepunkte erhöhen Chancen
- Beste Zeit für Sternschnuppe: Wann du schauen musst
- Warum jede Sternschnuppe besonders ist
- Tipps für mehr Sternschnuppen am Himmel
- Ausblick: Perseiden bringen noch mehr Sternschnuppen
Im Mai zeigt sich der Nachthimmel von seiner spektakulärsten Seite: Eine Sternschnuppe nach der anderen zieht als helle Leuchtspur über das Firmament. Verantwortlich dafür sind die Eta-Aquariiden, ein jährlich wiederkehrender Meteorstrom, der auf Überreste des Halleyschen Kometen zurückgeht.
Die Erde durchquert dabei eine Staubspur im All. Die winzigen Partikel treten mit enormer Geschwindigkeit in die Atmosphäre ein und verglühen als sichtbare Sternschnuppe. Mit rund 66 Kilometern pro Sekunde zählen sie zu den schnellsten Meteoren überhaupt.
Eta-Aquariiden: Zwei Höhepunkte erhöhen Chancen
Besonders spannend ist heuer die Entwicklung rund um die Eta-Aquariiden. Neben dem rechnerischen Maximum am 6. Mai deutet vieles auf einen zweiten Höhepunkt am 8. Mai hin. Dieser Termin gilt als besonders vielversprechend, da der Mond weniger stört und die Sichtbedingungen besser sind.
In Mitteleuropa lassen sich in den besten Stunden rund 10 Sternschnuppen pro Stunde beobachten. In südlicheren Regionen steigt die Rate sogar auf bis zu 50 Meteore pro Stunde. Damit wird jede Sternschnuppe zum echten Highlight am Himmel.
Beste Zeit für Sternschnuppen: Wann man sie sehen kann
Wer eine Sternschnuppe sehen will, muss früh aufstehen. Die besten Chancen bestehen in den frühen Morgenstunden, etwa 90 bis 150 Minuten vor Sonnenaufgang. Dann steht das Sternbild Wassermann besonders günstig.
Wichtig: Sternschnuppen können überall am Himmel auftauchen. Es lohnt sich daher, den gesamten Himmel im Blick zu behalten und nicht nur in eine Richtung zu schauen.
Warum jede Sternschnuppe besonders ist
Die Eta-Aquariiden sind nicht nur schnell, sondern auch optisch besonders eindrucksvoll. Viele Meteore hinterlassen leuchtende Spuren, die mehrere Sekunden sichtbar bleiben. Mit etwas Glück zeigt sich sogar eine grünliche Nachleuchtspur. Grund sind chemische Prozesse in der Atmosphäre, wenn die Teilchen verglühen und Energie freisetzen.
Tipps für mehr Sternschnuppen am Himmel
Mit einfachen Tricks lässt sich die Chance erhöhen, eine Sternschnuppe zu sehen. Ein dunkler Ort ohne Lichtverschmutzung ist entscheidend. Wer sich hinlegt, hat den größten Himmelsausschnitt im Blick.
Die Augen brauchen etwa 30 Minuten zur Dunkeladaption. In dieser Zeit sollte auf Smartphones oder künstliches Licht verzichtet werden, um möglichst viele Sternschnuppen zu erkennen.
Ausblick: Perseiden bringen noch mehr Sternschnuppen
Wer im Mai keine Sternschnuppe erwischt, bekommt im Sommer eine zweite Chance. Im August erreichen die Perseiden ihren Höhepunkt und sorgen für bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde.
Bis dahin bleibt der Mai eine der besten Gelegenheiten, um eine Sternschnuppe live am Nachthimmel zu erleben.