Startabbruch: AUA-Maschine nach Triebwerkproblem gestrandet
- Startabbruch legt Airbus lahm
- Airbus bleibt nach Startabbruch am Boden
- AUA bestätigt technischen Defekt
- Passagiere rasch zurück in Wien
- Kaum Auswirkungen auf den Flugplan
Ein Startabbruch hat Anfang April einen Airbus A320 der Austrian Airlines auf Gran Canaria lahmgelegt. Die Maschine mit der Kennung OE-LZE sollte als Flug OS472 von der Kanareninsel nach Wien zurückkehren. Während des Rollens zur Startbahn traten Probleme bei einem der beiden Triebwerke auf. Aus Sicherheitsgründen wurde der Start sofort abgebrochen.
Airbus bleibt nach Startabbruch am Boden
Nach dem Startabbruch hat der Jet die Piste verlassen und wurde zurück auf das Vorfeld gebracht. Seitdem steht das Flugzeug auf Gran Canaria still. Der Grund ist schwerwiegend: Eine einfache Reparatur reicht nicht aus. Stattdessen ist ein kompletter Austausch des betroffenen Triebwerks notwendig. Die Maschine bleibt daher mehrere Tage vor Ort.
AUA bestätigt technischen Defekt
„Wir bestätigen, dass am 2. April der Start des Flugs OS472 von LPA nach VIE wegen Problemen eines Triebwerks des Flugzeugs abgebrochen werden musste", so eine Sprecherin der AUA. Weiter heißt es: „Das Flugzeug mit der Kennung OE-LZE steht voraussichtlich noch einige Tage in LPA, weil ein Triebwerkstausch notwendig ist.“
Passagiere rasch zurück in Wien
Für die betroffenen Fluggäste hat der Ausfall der Maschine lediglich eine kurze Verzögerung zur Folge gehabt. Sie konnten bereits am nächsten Tag mit einer Ersatzmaschine nach Wien zurückgebracht werden. Auch die Crew ist inzwischen wieder im regulären Einsatz.
Kaum Auswirkungen auf den Flugplan
Ebenso hat der Zwischenfall wenig Auswirkungen auf den regulären Flugbetrieb. Trotz des Zwischenfalls bleibt der Flugbetrieb weitgehend stabil. Die AUA hat den Ausfall durch Anpassungen im Flugplan und verfügbare Ersatzflugzeuge kompensieren können. Der Startabbruch auf Gran Canaria hat damit keine größeren Folgen für den laufenden Betrieb.