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Kroatien Bora Sturm Krk Brücke gesperrt wegen starkem Wind an der Adriaküste
Kroatien: Aufgrund heftiger Sturmböen wurde auch die Krk-Brücke zeitweise gesperrt.
Kroatien: Aufgrund heftiger Sturmböen wurde auch die Krk-Brücke zeitweise gesperrt.
Wirestock/iStock.com

Kroatien: Bora-Sturm legt Verkehr lahm und lässt Urlauber stranden

06.04.2026 um 16:43, Stefanie Hermann
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Bora in Kroatien bringt Verkehrschaos: Autobahnen gesperrt, Flüge umgeleitet, Urlauber stranden. Entspannung zum Wochenstart in Sicht.

Kroatien Bora sorgt über Ostern für massive Probleme: Orkanböen bis 192 km/h legen Verkehr lahm, Urlauber stranden und Verbindungen brechen zusammen.

Bora trifft Kroatien: Orkanböen bis 192 km/h

Heftige Bora-Winde in Kroatien haben über die Osterfeiertage große Teile der Adriaküste getroffen. Die Bora in Kroatien erreichte zeitweise Windgeschwindigkeiten von bis zu 192 km/h und sorgte für massive Einschränkungen im Reiseverkehr.

Besonders betroffen waren Regionen rund um Zadar, Rijeka und Dubrovnik. Auf der Insel Rab wurden die stärksten Böen gemessen, während auch an der beliebten Krk-Brücke extreme Windverhältnisse herrschten.

Straßen und Autobahnen in Kroatien gesperrt

Die Auswirkungen des Sturms haben sich vor allem im Straßenverkehr. Die wichtige Autobahn A1 in Kroatien zwischen Sveti Rok und Posedarje wurde vollständig gesperrt. Auch die Küstenstraße entlang der Adria war zeitweise unpassierbar.

Besonders spektakulär war ein Vorfall auf der Krk-Brücke: Ein Wohnwagen wird von einer Sturmböe erfasst und über die Brüstung gehoben. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Bora legt Fährverkehr in Kroatien lahm

Auch der Fährverkehr in Kroatien kommt durch die Bora weitgehend zum Erliegen. Mehrere wichtige Verbindungen werden eingestellt, darunter Routen zwischen Rijeka, Cres, Rab und Novalja.

Die Insel Pag ist nur eingeschränkt erreichbar, für Lkw gelten zusätzliche Fahrverbote. Für viele Urlauber bedeutet das: Warten, Umwege und Unsicherheit bei der Weiterreise.

Flüge nach Dubrovnik betroffen

Die Bora in Kroatien trifft auch den Flugverkehr hart. Am Flughafen Dubrovnik müssen mehrere Maschinen ihren Landeanflug abbrechen. Zwei Lufthansa-Flüge nach Kroatien kehren wegen starker Windböen wieder um.

Mehrere hundert Passagiere sind betroffen und müssen ihre Reisepläne kurzfristig ändern.

Steirer Reisebus strandet wegen Bora in Kroatien

Besonders dramatisch ist die Situation für 77 Reisende aus der Steiermark. Ihr Bus wird aufgrund gesperrter Straßen auf eine schmale Ausweichroute umgeleitet und kommt dort zum Stillstand.

Der kroatische Zivilschutz bestätigt: „Den Feuerwehrleuten gelang es, eine Leitplanke zu entfernen und den Bus auf die Straße zu ziehen.“ Dennoch kann die Fahrt wegen des starken Windes nicht fortgesetzt werden. Die Passagiere werden vorübergehend in einem Kulturzentrum untergebracht.

Urlauber stranden: Bora sorgt für Chaos in Kroatien

Die Bora in Kroatien hat massive Auswirkungen auf den Tourismus. Urlauber stranden entlang der Küste, müssen Zwangspausen einlegen oder werden in Notquartieren untergebracht.

Trotz der teils dramatischen Situationen gibt es eine wichtige Entwarnung: Verletzte werden nicht gemeldet.

Entspannung in Kroatien: Bora lässt zum Wochenstart nach

Zum Wochenbeginn beruhigt sich die Lage in Kroatien spürbar. Der Bora-Sturm lässt nach, gesperrte Straßen werden schrittweise wieder freigegeben und auch der Verkehr normalisiert sich langsam.

Für die Osterfeiertage zeichnet sich wieder ruhigeres und freundlicheres Wetter an der Adria ab.

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