Kahlschlag: Airline stellt Betrieb komplett ein
Die Pleite von Spirit Airlines erschüttert die Luftfahrt. Nach dem Scheitern von Rettungsverhandlungen mit der US-Regierung hat die Fluggesellschaft den Betrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die Auswirkungen sind für die gesamte Branche und Tausende Passagiere gravierend.
Spirit Airlines stellt Betrieb ein
Die Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat mit "großer Enttäuschung" bekannt gegeben, dass der Geschäftsbetrieb ab sofort abgewickelt wird. Alle bevorstehenden Flüge wurden gestrichen. Kunden, die direkt über Spirit gebucht haben, sollen automatisch rückerstattet werden. Passagiere, die über Reisebüros gebucht haben, müssen sich direkt an diese wenden.
Gründe für die Pleite
Die Insolvenz kam nach einer Serie von finanziellen Problemen und Versuchen, mit dem Trump-Kabinett einen Rettungsplan zu verhandeln. Der Krieg im Iran und der damit verbundene drastische Anstieg der Kerosinpreise gaben dem Unternehmen den Rest. Es fehlten die finanziellen Mittel, um die stark gestiegenen Kosten im Flugbetrieb abzufangen, wodurch die Pleite unausweichlich wurde.
Folgen für Kunden und Personal
Die plötzliche Einstellung des Flugbetriebs kostet 17.000 Mitarbeiter und Auftragnehmer ihren Job. Zudem sitzen Tausende Passagiere fest, da die Airline ihren Kundenservice eingestellt hat und keine Ersatzflüge anbieten kann. Branchenexperten warnen zudem, dass durch den Wegfall der Flüge die Ticketpreise bei anderen Fluggesellschaften steigen könnten.