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Jemand schaut über einer Heizung in seine Geldtasche.
Die Energie AG Oberösterreich plant eine Preiserhöhung um zehn Prozent.
Die Energie AG Oberösterreich plant eine Preiserhöhung um zehn Prozent.
iStock.com/Christian Horz

Saftige Preiserhöhung: Hier wird Heizen spürbar teurer

07.02.2024 um 12:29, Simone Reitmeier
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Die Energie AG plant neuerlich eine Preiserhöhung für Fernwärme. Ab April müsste damit ein durchschnittlicher Haushalt um zehn Euro pro Monat mehr bezahlen.

Die Energie AG Oberösterreich steht vor einer erneuten Preiserhöhung für Fernwärme. Innerhalb eines Jahres ist das bereits der zweite Antrag auf Preiserhöhung, den das Unternehmen bei den Behörden einreicht. Diesmal betrifft es drei Versorgungsgebiete und könnte für tausende Haushalte spürbare Mehrkosten bedeuten.

10 Euro mehr pro Monat

Ab April sollen die Preise um acht Prozent angehoben werden. Betroffen wären 10.000 Haushalte in den Versorgungsgebieten Riedersbach, Vöcklabruck und Kirchdorf. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 12.000 Kilowattstunden würde das eine monatliche Mehrbelastung von rund zehn Euro bedeuten. Als Gründe für die Preiserhöhung werden gestiegene Materialkosten und der Ausbau der Infrastruktur genannt. Auch die gestiegenen Einkaufspreise für Erdgas spielen eine Rolle.

Logo vor dem Eingang der Energie AG.
Drei Versorgungsgebiete sind von der geplanten Preiserhöhung betroffen.

Ähnlicher Preisantrag der Linz AG

Die Energie AG reiht sich damit in eine Reihe von Energieversorgern ein, die ähnliche Preiserhöhungsanträge gestellt haben. Die Entscheidung darüber liegt nun beim Ressort von Konsumentenschutzlandesrat Stefan Kaineder (Grüne), der die Anträge eingehend prüfen wird.

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