Güterzug stürzte in München von Brücke - ein Toter
- Tödliches Zugdrama in München
- Waggons stürzten von Brücke
- Bergung läuft auf Hochtouren
- Keine Auswirkungen auf Bahnverkehr
Nach dem Güterzug-Unglück in München in der Nacht auf Samstag gibt es nun ein Todesopfer, wie die Polizei bekannt gab. Nähere Angaben zur Person lagen zunächst nicht vor. Bei dem Vorfall stürzten gegen 1.40 Uhr zwei unbeladene Waggons eines Güterzugs von einer Eisenbahnbrücke etwa fünf Meter in die Tiefe.
Tödliches Zugdrama in München
Aus noch ungeklärten Gründen waren zuvor zwei Güterzüge zu dem Zeitpunkt beim Rangieren auf der Eisenbahnbrücke zusammengestoßen, wie eine Polizeisprecherin vor Ort sagte. Durch die Kollision sei einer der Züge entgleist, woraufhin zwei Waggons von der Brücke hinuntergefallen seien. Mit dem einen Ende lagen die beiden Waggons daraufhin nebeneinander auf der Schleißheimer Straße, während sich das andere Ende noch auf der Brücke befand.
Waggons stürzten von Brücke
Am Samstagmorgen begann die Bergung der Waggons - wie lange sie dauern wird, ist nach Polizeiangaben noch unklar. Es wurde damit gerechnet, dass die Unglücksstelle im Stadtteil Milbertshofen möglicherweise noch bis Sonntag gesperrt bleiben könnte. Die Einsatzkräfte arbeiteten an der Sicherung und Räumung des Bereichs.
Bergung läuft auf Hochtouren
Im Regional- und Fernverkehr sollte es keine Einschränkungen geben. Laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn passierte das Unglück auf einer Strecke, die ausschließlich von Güterzügen genutzt wird.
Keine Auswirkungen auf Bahnverkehr
Die Schadenshöhe ließ sich noch nicht abschätzen. Weitere Erkenntnisse zur Ursache des Zusammenstoßes lagen zunächst nicht vor. Die Ermittlungen der Behörden dauerten an.