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Martin Nowak, österreichischer Harvard-Mathematiker, vor einer Tafel mit mathematischen Formeln im Zusammenhang mit seinem Rücktritt aus der ÖAW nach Epstein-Verbindungen
Martin Nowak, Harvard-Mathematiker aus Österreich, zog nach Bekanntwerden seiner Kontakte zu Jeffrey Epstein seine Mitgliedschaft in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zurück.
Martin Nowak, Harvard-Mathematiker aus Österreich, zog nach Bekanntwerden seiner Kontakte zu Jeffrey Epstein seine Mitgliedschaft in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zurück.
APA-Images / APA / CHRISTIAN MUELLER

Fall Epstein: Österreichischer Mathematiker tritt aus ÖAW aus

26.03.2026 um 13:13, Jovana Borojevic
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Martin Nowak tritt nach seinen Verbindungen zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aus der Österreichischen Akademie der Wissenschaften aus.

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Martin Nowak zieht seine ÖAW-Mitgliedschaft per sofort zurück. Nowak war zuletzt von der US-Eliteuniversität Harvard freigestellt worden. Grund dafür war seine Verbindung zu Jeffrey Epstein. 

Martin Nowak: Jahrelanger Kontakt zu Epstein

Im Zentrum der aktuellen Diskussion rund um Epstein steht der österreichische Harvard-Mathematiker Martin Nowak. Über fast zwei Jahrzehnte hinweg soll er engen Kontakt zum Sexualstraftäter gepflegt haben. Recherchen zeigen, dass Nowak mehrfach Gast in Epsteins Apartments sowie auf dessen Privatinsel war. Insgesamt sollen sich die beiden Männer rund 40-mal persönlich getroffen haben. Strafrechtliche Vorwürfe gegen Nowak gibt es nicht, dennoch werfen die engen Verbindungen Fragen auf. 

Beurlaubung – jetzt der Rücktritt

Die Konsequenzen folgten rasch. Die Eliteuniversität Harvard stellte Nowak nach Bekanntwerden der Kontakte vorübergehend frei. Auch die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) leitete eine Prüfung ein. Ein Ethikkomitee stand kurz vor Abschluss seiner Untersuchung. Nowak legte jedoch selbst seine seit 2001 bestehende Mitgliedschaft zurück.

Mathematiker Karl Sigmund im Fokus

Auch der Wiener Mathematiker Karl Sigmund wird in den Epstein-Unterlagen erwähnt. Er bestätigte zwei Treffen mit Epstein und reagierte selbst mit einem Schritt nach vorne. Sigmund beauftragte das Ethikkomitee der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, seine Mitgliedschaft zu prüfen. Ein Ergebnis liegt derzeit noch nicht vor.

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