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Ein in der Steiermark gespielter Quicktipp brachte rund 9,8 Millionen Euro.
Lotto-Millionär: Der Besitzer des millionenschweren Gewinnscheins hat sich noch nicht gemeldet.
Lotto-Millionär: Der Besitzer des millionenschweren Gewinnscheins hat sich noch nicht gemeldet.
Tobias Arhelger / Shutterstock.com

Lotto-Millionär verschwunden: 9,8 Mio. warten

12.08.2026 um 10:18, Yunus Emre Kurt
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Ein Lottoschein aus der Steiermark ist 9,8 Millionen Euro wert. Doch Wochen nach dem Volltreffer fehlt vom glücklichen Gewinner weiterhin jede Spur.

Auf einem Stück Papier wartet ein Vermögen, doch offenbar weiß niemand, wem es gehört. Ein Lottogewinn in Höhe von rund 9,8 Millionen Euro wurde bislang nicht abgeholt. Der entscheidende Spielschein wurde in der Steiermark abgegeben, vom Besitzer der Quittung fehlt jedoch weiterhin jede Spur.

Für die Österreichischen Lotterien entwickelt sich der außergewöhnliche Treffer damit zunehmend zu einem Rätsel. Denn normalerweise lassen Gewinner eines derart hohen Betrags nicht besonders lange auf sich warten. Sorgen, dass die Millionen tatsächlich verloren sind, muss man sich vorerst allerdings noch nicht machen.

Sechster Quicktipp bringt Millionen

Die Geschichte des Millionengewinns begann zwei Tage vor der entscheidenden Ziehung. In einer steirischen Lotto-Annahmestelle wurden insgesamt sechs Quicktipps gespielt. Ausgerechnet der letzte davon sollte sich als goldrichtig erweisen.

Der sechste Tipp enthielt alle sechs benötigten Zahlen und brachte damit einen der höchsten Lottogewinne, die bislang in Österreich erzielt wurden. Voraussetzung für die Auszahlung ist allerdings die entsprechende Quittung und deren Besitzer hat sich bis heute nicht bei den Lotterien gemeldet.

Vom Gewinner fehlt jede Spur

Gerade die lange Funkstille ist ungewöhnlich. Lotterien-Sprecher Günther Engelhart erklärt gegenüber SALZBURG24, dass sich Gewinner normalerweise wesentlich schneller melden. Üblich sei ein Zeitraum von etwa einer bis eineinhalb Wochen.

Warum es diesmal anders ist, lässt sich derzeit nur vermuten. Denkbar wäre etwa, dass der Besitzer des Scheins seinen Gewinn noch überhaupt nicht entdeckt hat. Engelhart bringt auch eine andere Möglichkeit ins Spiel: Vielleicht befindet sich die gesuchte Person derzeit im Urlaub.

Gewinner könnte überall wohnen

Die Suche lässt sich geografisch kaum eingrenzen. Zwar wurde der Millionenschein in der Steiermark gekauft, daraus können die Lotterien aber keine verlässlichen Rückschlüsse auf den Wohnort ziehen.

„Der Gewinner könnte auch aus Salzburg sein oder dem Ausland“, erklärt Engelhart. Bekannt sei lediglich, dass der erfolgreiche Tipp in der Steiermark abgegeben wurde. Damit könnte theoretisch auch ein Urlaubsgast, ein Durchreisender oder jemand aus einem anderen Bundesland die Millionen gewonnen haben.

Drei Jahre bleiben für die Millionen

Trotz des bislang ausgebliebenen Kontakts tickt die Uhr noch nicht bedrohlich schnell. Für die Einlösung eines Lotto-Gewinns gilt eine vergleichsweise großzügige Frist. Der Besitzer des Scheins hat drei Jahre Zeit, seinen Gewinn geltend zu machen.

Die aktuelle Situation sei deshalb noch kein Grund zur Beunruhigung, betont der Lotterien-Sprecher. Dennoch bleibt die Frage offen, wann der bislang unbekannte Glückspilz seinen millionenschweren Treffer bemerkt, sofern er nicht längst davon weiß.

Millionengewinne verfallen nur selten

Dass ein großer Lotto-Gewinn überhaupt nicht abgeholt wird, kommt in Österreich nur äußerst selten vor. Komplett ausgeschlossen ist ein solcher Fall allerdings nicht. Engelhart erinnert sich an einzelne Sechser, deren Gewinner sich vor langer Zeit tatsächlich nie gemeldet hätten.

Im Normalfall finden die Millionen aber ihren Besitzer. Für den aktuellen Gewinner bleibt somit reichlich Zeit, die entscheidende Quittung zu kontrollieren. 

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