Preis-Schock zu Ostern: Lindt Osterhasen teuer wie nie
Inhalt
- Lindt-Osterhasen sorgen für Preisschock im Supermarkt
- Gründe für Wucherpreis
- Preise sinken, Entlastung bleibt aus
- Schmerzgrenze der Kunden erreicht
Lindt-Osterhasen gehören für viele zum Osterfest dazu. Doch der berühmte Schokohase sorgt heuer für mehr Frust als Freude im Osternest. Noch nie mussten Naschkatzen so tief in die Tasche greifen wie jetzt. Für einen 200-Gramm-Hasen werden Berichten von Bild zufolge im Handel in Deutschland mittlerweile bis zu 8,99 Euro verlangt. In Österreich kostet der 200 g Goldhase von Lindt bei Billa und Spar 8,49 Euro. Ein Preis, der viele Kunden sprachlos macht. Wer derzeit durch die Süßwarenabteilung schlendert, erlebt eine böse Überraschung. Wo früher noch bedenkenlos zugegriffen wurde, wird heute gerechnet, verglichen und oft verzichtet.
Lindt-Osterhasen sorgen für Preisschock im Supermarkt
Besonders Markenprodukte treiben die Preise in die Höhe. Der Lindt-Goldhase gilt seit Jahrzehnten als Klassiker zu Ostern, doch heuer entwickelt sich das Traditionsprodukt zum Luxusartikel. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise deutlich gestiegen. Viele Kunden reagieren sensibel. Statt im Einkaufswagen landet der Schokohase immer öfter wieder im Regal.
Gründe für Wucherpreis
Die Ursachen für die Preisexplosion liegen weit entfernt. In Westafrika, wo ein Großteil des weltweiten Kakaos angebaut wird, sorgten schlechte Ernten, Schädlingsbefall und extreme Wetterbedingungen für massive Engpässe. Die Folge sind stark gestiegene Preise für Kakaobohnen. Dazu kommen höhere Kosten für Energie, Transport und Verpackung. All das schlägt sich letztlich im Endpreis nieder.
Preise sinken, Entlastung bleibt aus
Zwar haben sich die Rohstoffpreise inzwischen etwas entspannt, doch im Supermarkt ist davon wenig zu spüren. Gerade bei saisonalen Produkten wie Osterhasen greifen Hersteller und Handel weiterhin kräftig zu.
Schmerzgrenze der Kunden erreicht
Viele Konsumenten sind bei Festtagen grundsätzlich bereit, mehr Geld auszugeben. Doch heuer scheint für viele die Grenze erreicht. Immer häufiger bleiben die süßen Osterboten stehen.