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Mega Stau Kroatien: Ferienverkehr legt Balkanrouten lahm.
Mega Stau in Kroatien: Auch an mehreren Grenzübergängen kommt es zu langen Wartezeiten.
Mega Stau in Kroatien: Auch an mehreren Grenzübergängen kommt es zu langen Wartezeiten.
APA-Images / EXPA / PIXSELL

Kilometerlange Staus: Urlauber brauchen jetzt starke Nerven

04.08.2026 um 09:18, Yunus Emre Kurt
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Ferienverkehr, Baustellen und extreme Hitze sorgen auf dem Weg nach Kroatien für kilometerlange Staus. An manchen Grenzen geht fast nichts mehr.

Wer derzeit mit dem Auto nach Kroatien unterwegs ist, muss viel Geduld mitbringen. Der Ferienreiseverkehr sorgt auf den wichtigsten Verkehrsachsen Richtung Adriaküste für massive Behinderungen. Neben dem hohen Verkehrsaufkommen bremsen auch zahlreiche Baustellen den Reiseverkehr aus.

Der kroatische Automobilclub HAK ruft Autofahrer dazu auf, ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen und ausreichend Zeit für die Fahrt einzuplanen.

Kilometerlange Staus Richtung Küste

Bereits in den frühen Morgenstunden kam es auf der Autobahn A1 zwischen Zagreb und Karlovac zu langen Fahrzeugkolonnen. Reisende berichteten von zähfließendem Verkehr bereits gegen fünf Uhr morgens. Teilweise bewegten sich die Fahrzeuge nur noch mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 km/h vorwärts.

Auch auf der Ausweichroute über die Landstraße DC1 bildeten sich mehrere Kilometer lange Staus. Zwischen Klinča Sela und Jastrebarsko mussten Autofahrer mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Vor Karlovac staute sich der Verkehr ebenfalls über mehrere Kilometer.

Zusätzlich kam es wegen Bauarbeiten zwischen Knin und Gračac zu Behinderungen. Nach einem Verkehrsunfall wuchs der Stau auf der A1 zwischen Lučko und Karlovac laut HAK zeitweise sogar auf bis zu 25 Kilometer an.

Hitze erschwert die Anreise

Neben den Staus macht den Urlaubern auch die anhaltende Hitzewelle zu schaffen. In Kroatien werden derzeit Tageshöchsttemperaturen zwischen 34 und 39 Grad erreicht. Experten empfehlen deshalb, regelmäßig Pausen einzulegen, ausreichend Wasser mitzunehmen und längere Fahrten möglichst gut zu planen.

Die aktuelle Reisewelle macht zudem erneut die bekannten Engpässe auf den Balkanrouten sichtbar. Besonders zum Ferienbeginn gehören kilometerlange Staus seit Jahren zum Alltag. Teilweise mussten Reisende in der Vergangenheit Wartezeiten von bis zu 15 Stunden in Kauf nehmen.

Auch an den Grenzen lange Wartezeiten

Verzögerungen gibt es derzeit auch an mehreren Grenzübergängen zwischen Bosnien und Herzegowina und Kroatien. Betroffen sind unter anderem die Übergänge Izačić, Velika Kladuša, Kostajnica und Deleuša.

Am Grenzübergang Izačić sorgte zusätzlich ein Ausfall des europäischen Entry/Exit-Systems (EES) für erhebliche Probleme. Medienberichten zufolge kam der Grenzverkehr zeitweise nahezu vollständig zum Erliegen. Auf beiden Seiten bildeten sich kilometerlange Fahrzeugkolonnen, die sich auch im weiteren Tagesverlauf nur langsam auflösten.

Der bosnische Automobilclub BIHAMK empfiehlt Reisenden angesichts der Temperaturen von bis zu 38 Grad, Fahrten während der heißesten Tagesstunden möglichst zu vermeiden und regelmäßige Erholungspausen einzulegen.

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