Iran: Gasfeld attackiert – Trump droht mit totaler Zerstörung
- Iran Gasfeld unter Beschuss
- Trump droht Iran mit Angriff
- Iran kündigt Vergeltung an
- Energieinfrastruktur im Visier
- Gas- und Spritpreise steigen
Im Zuge der Eskalation im Nahen Osten ist das Gasfeld South Pars im Süden des Iran bei einem Angriff getroffen worden. Zuvor hat der Iran Katars wichtige Flüssiggasanlagen in Ras Laffan angegriffen, womit sich die Angriffe zunehmend auf zentrale Energieinfrastruktur in der Region ausweiten.
Iran Gasfeld unter Beschuss
Im Iran ist das Gasfeld South Pars bei einem Angriff im Süden des Landes getroffen worden. Mehrere Geschoße haben laut Berichten Anlagen in der Energiesonderwirtschaftszone nahe der Hafenstadt Asalujeh beschädigt. In der Folge ist ein Brand ausgebrochen.
Auslöser der Eskalation war der Angriff auf Katars Flüssiggasanlagen in Ras Laffan. Seither geraten zunehmend Energieziele in der gesamten Region ins Visier.
Die betroffenen Einrichtungen gehören zum größten Gasfeld der Welt, das sich Iran mit Katar teilt. Für den Iran hat South Pars zentrale Bedeutung für die Energieversorgung.
Trump droht Iran mit Angriff auf Gasfeld
US-Präsident Donald Trump hat den Druck weiter erhöht. Er droht dem Iran mit einer militärischen Reaktion, sollte es zu weiteren Angriffen auf Katars Gasinfrastruktur kommen.
Auf der Plattform Truth Social kündigt er an, das Gasfeld „mit einer Stärke und Schlagkraft, wie Iran es noch nie zuvor gesehen hat“ anzugreifen. Israel werde vorerst keine weiteren Angriffe auf South Pars durchführen, solange der Iran Katar nicht weiter attackiert, so Trump.
Iran kündigt Vergeltung an
Teheran reagiert mit scharfen Drohungen. Die iranische Armee erklärt, man werde „die Quelle der Aggression“ hart treffen. Dabei stehen laut Angaben insbesondere Energieanlagen in mehreren Staaten der Golfregion im Fokus. Genannt werden unter anderem Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Energieinfrastruktur zunehmend im Visier
Der Angriff auf das Iran-Gasfeld ist Teil einer breiteren Entwicklung. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Schiffe im Persischen Golf und im Golf von Oman. Die Schifffahrt durch die Straße von Hormus ist weiter stark eingeschränkt.
Im Zuge des Konflikts geraten jetzt auch immer häufiger Öl- und Gasanlagen ins Visier. Eine weitere Eskalation gilt als wahrscheinlich, solange Angriffe und Gegenschläge in der Region anhalten.
Gas- und Spritpreise steigen
Die Folgen zeigen sich bereits auf den Märkten: Der europäische Gaspreis ist deutlich gestiegen und hat sich seit Beginn der Eskalation mehr als verdoppelt. Auch der Ölpreis zieht kräftig an, mit der Sorte Brent zeitweise über der Marke von 115 Dollar.
Die zunehmenden Angriffe auf Energieinfrastruktur und die eingeschränkte Schifffahrt durch die Straße von Hormus verstärken die Sorgen vor Lieferengpässen und treiben die Preise weiter nach oben.