Aussichtsturm: Familie stirbt nach Sturz
Inhalt
- Harzturm im Harz: Tragödie erschüttert Besucher
- Zwei Erwachsene und ein Kind unter den Opfern
- Polizei: Keine Hinweise auf Fremdverschulden
- Hier bekommen Sie Hilfe
Eine schreckliche Harzturm-Tragödie erschüttert den Harz. Am beliebten Harzturm in Torfhaus bei Altenau (Niedersachsen) sind drei Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei geht nach bisherigen Erkenntnissen von einem suizidalen Hintergrund aus. Die Ermittlungen dauern an.
Harzturm im Harz: Tragödie erschüttert Besucher
Gegen 16.40 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte zum Harzturm alarmiert. Über den Notruf war gemeldet worden, dass sich an dem beliebten Aussichtsturm im Harz ein schwerer Vorfall ereignet habe. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie drei Menschen mit tödlichen Verletzungen vor.
Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle großräumig ab und errichtete Sichtschutzwände. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch das Kriseninterventionsteam des Landkreises Goslar im Einsatz.
Zwei Erwachsene und ein Kind unter den Opfern
Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Todesopfern um zwei Erwachsene und ihr Kind. Weitere Informationen zur Identität der Familie wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Der Harzturm ist mit seinen 65 Metern Höhe eines der bekanntesten Ausflugsziele im Oberharz. Der Aussichtsturm wurde erst im November 2023 eröffnet und verfügt unter anderem über einen Skywalk mit Glasboden in 45 Metern Höhe.
Polizei: Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf ein Verschulden Dritter, teilte die Polizei gegenüber Bild mit. Die genauen Umstände und Hintergründe der Harzturm-Tragödie werden nun von den Ermittlern geklärt. Die Ermittlungen dauern an.
Hier bekommen Sie Hilfe
Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.