IRONMAN Zell am See: Das sind die Sieger 2026
Zell am See-Kaprun stand am Sonntag ganz im Zeichen des internationalen Triathlonsports. Bei der 14. Ausgabe des IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun gingen 2.500 Athleten aus 58 Nationen an den Start. Vor tausenden Zuschauern sorgten Laura Philipp und Lasse Nygaard Priester für einen deutschen Doppelsieg. Für besonderen Jubel aus österreichischer Sicht sorgten Lisa Perterer und Tjebbe Kaindl mit Podestplätzen.
2.500 Athleten auf anspruchsvoller Strecke
Die internationale Triathlon-Szene blickte am 30. August erneut nach Zell am See-Kaprun. Auf dem Programm standen 1,9 Kilometer Schwimmen im Zeller See, 90 Kilometer Radfahren sowie ein abschließender Halbmarathon über 21,1 Kilometer entlang der Seepromenade.
Die Radstrecke führte durch Zell am See, Bruck, Taxenbach, Dienten am Hochkönig, Maria Alm, Maishofen, Piesendorf und Kaprun. Insgesamt waren 80 Profis im Rennen um wertvolle Punkte für die IRONMAN Pro Series. Der Bewerb war bereits innerhalb von nur sieben Tagen restlos ausverkauft.
Auch abseits des Hauptbewerbs herrschte das gesamte Wochenende über Triathlonstimmung. Night Run, IRONKIDS und die IRONMAN Expo lockten zusätzlich zahlreiche Teilnehmer und Besucher in die Region.
Priester stellt neuen Streckenrekord auf
Bei den Herren erwischte Tjebbe Kaindl einen starken Start. Der Tiroler kam nach 23:07 Minuten als Erster aus dem Zeller See und sorgte damit früh für Jubel bei den heimischen Fans.
Auf der Radstrecke kristallisierten sich schließlich Jelle Geens und Lasse Nygaard Priester als Führungsduo heraus. Die Entscheidung fiel früh beim Laufen. Priester setzte sich rasch von Geens ab und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Mit einem Halbmarathon in 1:10:58 Stunden erreichte der Deutsche nach insgesamt 3:43:29 Stunden das Ziel. Damit verbesserte er den bisherigen Streckenrekord von Fabian Kraft um gut eine Minute. Jelle Geens belegte in 3:45:59 Stunden Rang zwei, Kaindl komplettierte in 3:48:22 Stunden das Podest.
Philipp feiert vierten Sieg
Auch bei den Frauen entwickelte sich ein hochklassiges Rennen. Rani Škrabanja kam zunächst als Erste aus dem Wasser, Laura Philipp folgte nur neun Sekunden dahinter.
Auf der Radstrecke lieferten sich Philipp und Lisa Perterer ein intensives Duell. Die Österreicherin ließ sich dabei auch von einer abgesprungenen Kette nicht zurückwerfen und konnte wieder zur Deutschen aufschließen.
Eine zuvor verhängte zweiminütige Zeitstrafe, die Perterer bei Kilometer 63 absitzen musste, brachte schließlich die Vorentscheidung. Philipp nutzte den Vorteil und baute ihre Führung auf der Laufstrecke weiter aus.
Nach 4:13:22 Stunden feierte die Deutsche ihren bereits vierten Sieg beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun. Perterer wurde wie im Vorjahr Zweite. Rang drei ging an die Britin India Lee.
IRONMAN bleibt bis 2029 in der Region
Für Zell am See-Kaprun war die Veranstaltung erneut ein sportlicher und touristischer Höhepunkt. Der IRONMAN 70.3 bleibt der Region auch langfristig erhalten und ist zumindest bis 2029 fixer Bestandteil des Veranstaltungskalenders.
Auch der Termin für die nächste Ausgabe steht bereits fest: Der 15. IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun findet am 29. August 2027 statt. Die Anmeldung dafür öffnet am 10. September 2026.
Damit dürfte das internationale Triathlonfieber auch im kommenden Jahr wieder tausende Sportler und Fans in den Pinzgau locken.
Lisa Loferer, CEO Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH: „Die 14. Auflage des IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, was diese Veranstaltung so besonders macht: internationale Spitzenleistungen, große Emotionen und eine ganze Region, die den Triathlonsport mit Begeisterung lebt. Die einzigartige Verbindung aus Gletscher, Berg und See bietet nicht nur eine spektakuläre Kulisse, sondern macht den Bewerb zu einem unvergleichlichen Erlebnis für Athletinnen und Athleten aus aller Welt. Wir gratulieren den strahlenden Siegerinnen und Siegern sowie allen Teilnehmenden, die diese anspruchsvolle Herausforderung mit beeindruckender Ausdauer und Leidenschaft gemeistert haben. Unser herzlicher Dank gilt den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, dem gesamten IRONMAN-Team, unseren Partnern und den Partnergemeinden – ihr Einsatz macht ein Event dieser Dimension erst möglich.“