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Kaffebohnen neben Euro-Banknoten als Themenbild für die gestiegenen Preise im Großhandel
Der Preis für Energieprodukte explodiert: Mineralöl und Treibstoff treiben den "GHPI" nach oben.
Der Preis für Energieprodukte explodiert: Mineralöl und Treibstoff treiben den "GHPI" nach oben.
Andreas Steidlinger/iStock

Preisalarm: Kaffee, Tee und Kakao massiv teurer

07.04.2026 um 15:59, Marcel Toifl
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Der Großhandelspreis steigt im März 2026 um 5,4 %. Vor allem Mineralölerzeugnisse und Treibstoff wurden massiv teurer und treiben die Preise an.

Der österreichische Großhandel verzeichnete im März 2026 einen markanten Preissprung. Laut aktuellen Daten von Statistik Austria kletterte der Großhandelspreisindex (GHPI) im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 %. Besonders alarmierend: Im Vergleich zum Vormonat Februar stieg der Preis allein um 3,9 % – ein Niveau, das zuletzt vor drei Jahren erreicht wurde. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung ist Treibstoff, der drastisch teurer wurde.

Mineralöl und Treibstoff als Preistreiber

Den größten Einfluss auf die aktuelle Teuerungswelle haben Energieprodukte. „Mineralölerzeugnisse stiegen mit einem Plus von mehr als 35 % markant an, während Treibstoffe nahezu die 30-Prozent-Marke erreichten“, erklärt Manuela Lenk von Statistik Austria in einer Aussendung. Konkret verteuerte sich Motorenbenzin inklusive Diesel im Jahresvergleich um 27,2 %. Im Monatsvergleich (Februar auf März 2026) fiel der Sprung mit 29,5 % sogar noch deutlicher aus.

Weitere Verteuerungen im Jahresvergleich

Nicht nur an der Zapfsäule wird es für den Großhandel deutlich teurer. Auch in anderen Segmenten ziehen die Preise kräftig an:

  • Uhren und Schmuck: +15,7 %
  • Kaffee, Tee und Kakao: +12,6 %
  • IKT-Geräte (Informationstechnik): +11,3 %
  • Altmaterial und Reststoffe: +10,1 %

Zudem verteuerten sich Rohholz (+6,9 %), Fleischwaren (+5,7 %) sowie Tabakwaren (+6,3 %) spürbar.

Gewinner und Verlierer der Preisentwicklung

Trotz der allgemeinen Teuerung gibt es Branchen, in denen der Preis im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Deutlich preiswerter wurden Getreide, Saatgut und Futtermittel (−14,9 %). Auch Gummi und Kunststoffe (−3,5 %) sowie Häute und Leder (−3,4 %) verzeichneten Rückgänge. Im kurzfristigen Monatsvergleich stachen zudem Obst, Gemüse und Kartoffeln positiv hervor, die um 4,6 % billiger wurden.

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