Fall Fabian: Details zum Mordprozess gegen Ex-Freundin
Inhalt
- Fall Fabian aus Güstrow: Ex-Freundin im Fokus der Ermittler
- U-Haft, Gewalt bestätigt, Mordvorwurf
- Fall Fabian: Anklage zugelassen – Prozess startet
- Grausame Details zur Tat
- Hochsicherheitsprozess und Unschuldsvermutung
Der Fall Fabian aus Güstrow hat bundesweit Entsetzen ausgelöst und für große Anteilnahme gesorgt. Was im Fall Fabian zunächst wie ein Vermisstenfall wirkte, entwickelte sich innerhalb weniger Wochen zu einem tragischen Gewaltverbrechen. Polizei, Feuerwehr und zahlreiche freiwillige Helfer suchten intensiv nach dem achtjährigen Buben, bis im Oktober schließlich seine Leiche entdeckt wurde. Der Fund beendete die Hoffnung vieler und markierte den Beginn umfangreicher Ermittlungen im Umfeld der Familie.
Fall Fabian aus Güstrow: Ex-Freundin im Fokus der Ermittler
Im Verlauf der Ermittlungen im Fall Fabian aus Güstrow rückte eine Frau aus dem näheren Umfeld der Familie zunehmend in den Mittelpunkt. Die 29-jährige Ex-Freundin von Fabians Vater hatte selbst angegeben, die Leiche des Kindes bei einem Spaziergang gefunden zu haben. Doch ihre Aussagen zum Tattag wiesen laut Ermittlern Widersprüche auf. Diese Unstimmigkeiten im Fall Fabian verstärkten den Verdacht gegen sie erheblich und führten dazu, dass sie immer stärker ins Visier der Behörden geriet.
U-Haft, Gewalt bestätigt, Mordvorwurf
Die Beschuldigte im Fall Fabian aus Güstrow sitzt seit Anfang November in Untersuchungshaft und hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Obduktion bestätigte, dass Fabian Opfer von Gewalt wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau im Fall Fabian heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen vor. Nach rund fünf Monaten intensiver Ermittlungen wurden die Untersuchungen im Fall abgeschlossen und die Anklage erhoben.
Fall Fabian: Anklage zugelassen – Prozess startet
Das Landgericht Rostock hat die Anklage im Fall Fabian aus Güstrow zugelassen, womit ein Prozess bevorsteht. Der Prozessbeginn ist für den 28. April angesetzt, insgesamt sind 17 Verhandlungstage bis in den Juli geplant. Laut Anklage soll die Frau den Jungen am 10. Oktober 2025 unter einem Vorwand aus seinem Zuhause gelockt haben.
Grausame Details zur Tat
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll sich die Tat im Fall Fabian aus Güstrow im Bereich Klein Upahl ereignet haben. Der Beschuldigten wird vorgeworfen, Fabian durch mehrere Messerstiche getötet zu haben. Anschließend soll sie versucht haben, die Tat zu vertuschen, indem sie den Leichnam verbrannte. Laut Anklage soll sie die Tat allein geplant und ausgeführt haben. Im Prozess sollen mehr als 60 Zeugen aussagen, darunter auch die Eltern des Kindes.
Hochsicherheitsprozess und Unschuldsvermutung
Aufgrund des großen öffentlichen Interesses am Fall Fabian aus Güstrow findet der Prozess unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. Mehrere Wachtmeister sichern den Gerichtssaal, zudem gilt ein striktes Handyverbot. Trotz der schweren Vorwürfe gilt für die Beschuldigte weiterhin die Unschuldsvermutung, bis ein Gericht rechtskräftig über ihre Schuld entschieden hat.