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Messer mit dem der Mann gefuchtelt hat
Großeinsatz in Wien-Währing: Ein psychisch kranker Pensionist attackierte Einsatzkräfte mit einem Messer und musste von der WEGA fixiert werden.
Großeinsatz in Wien-Währing: Ein psychisch kranker Pensionist attackierte Einsatzkräfte mit einem Messer und musste von der WEGA fixiert werden.
LPD Wien

Großeinsatz: WEGA überwältigt Mann (88)

29.05.2026 um 14:03, Marcel Toifl
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Ein psychischer Ausnahmezustand löste in Wien-Währing einen WEGA-Einsatz aus. Ein Pensionist ging mit einem Messer auf Beamte los.

Ein folgenschwerer Einsatz der Exekutive hielt am Donnerstagvormittag, dem 28. Mai 2026, den Wiener Gemeindebezirk Währing in Atem. Was als geplante Überstellung in eine Betreuungseinrichtung begann, eskalierte in den engen Räumlichkeiten einer Wohnung zu einer akuten Bedrohungslage. Ein sichtlich überforderter Pensionist ging im Zuge des Vorfalls mit einer Waffe auf die Einsatzkräfte los. Erst durch das rasche und koordinierte Einschreiten der Spezialeinheit WEGA konnte der gefährliche Angriff beendet und Schlimmeres verhindert werden.

Ausnahmezustand in Währing: Angehörige wählten den Polizeinotruf

Der dramatische Vorfall nahm gegen 10:30 Uhr seinen Lauf. Ein 88-jähriger Mann sollte aufgrund einer bestehenden Erkrankung vereinbarungsgemäß in eine entsprechende Betreuungseinrichtung überstellt werden. Mit dieser Situation offenbar völlig überfordert, setzte sich der betagte Wiener jedoch vehement gegen den Transport zur Wehr. Er bewaffnete sich in der Wohnung mit einem großen Küchenmesser. Da die Situation vor Ort für die Familie nicht mehr kontrollierbar war, verständigten besorgte Angehörige schließlich den Polizeinotruf.

Pfefferspray wirkungslos: Pensionist startete Messer-Angriff auf Beamte

Als die ersten Polizisten der zuständigen Polizeiinspektion Hohe Warte in der Wohnung in Währing eintrafen, versuchten sie zunächst, in ruhigem Ton auf den aufgebrachten Mann einzuwirken. Der 88-Jährige zeigte sich jedoch vollkommen uneinsichtig.

Die Situation im beengten Wohnraum spitzte sich in der Folge gefährlich zu:

  • Die Bedrohung: Der Pensionist richtete das Messer plötzlich direkt gegen die anwesenden Beamten.
  • Der Angriff: Unvermittelt machte der Mann gezielte Stichbewegungen in Richtung der Polizisten.
  • Die Gegenwehr: Da eine massive Eigen- sowie Fremdgefährdung vorlag, setzten die Polizisten in den engen Räumen Pfefferspray ein. Dieser zeigte bei dem Tobenden jedoch keinerlei Wirkung.

WEGA beendet den Einsatz: Festnahme und Überstellung ins Pflegewohnheim

Aufgrund der anhaltenden Gefahrenlage wurde umgehend die Spezialeinheit WEGA zur Unterstützung angefordert. Den speziell geschulten Elitebeamten gelang es schließlich mit vereinten Kräften, den Angreifer zu überwältigen, ihm das Küchenmesser abzunehmen und ihn am Boden zu fixieren. Der 88-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Nachdem der Beschuldigte von einem Amtsarzt umfassend untersucht und für haftunfähig befunden worden war, ordnete die Staatsanwaltschaft Wien eine Anzeige auf freiem Fuß an. Im Anschluss an den turbulenten Einsatz wurde der Mann plangemäß in ein Pflegewohnheim gebracht, wo er nun die dringend benötigte medizinische Betreuung erhält. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand ernsthaft verletzt.

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