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Die Zahl der Fahrzeugbrände auf Österreichs Autobahnen steigt seit Jahren.
Fahrzeugbrand: Bis Ende Juni 2026 registrierte die Asfinag bereits 151 brennende Fahrzeuge.
Fahrzeugbrand: Bis Ende Juni 2026 registrierte die Asfinag bereits 151 brennende Fahrzeuge.
APA-Images / fotokerschi / WERNER KERSCHBAUMMAYR

Fahrzeugbrand: Diese Fehler lassen Autos plötzlich brennen

10.07.2026 um 11:55, Yunus Emre Kurt
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Auf Österreichs Autobahnen häufen sich Fahrzeugbrände. Die Asfinag schlägt Alarm und nennt die häufigsten Ursachen, viele davon lassen sich verhindern.

Extreme Sommerhitze, technische Defekte und mangelnde Fahrzeugwartung sorgen auf Österreichs Autobahnen immer häufiger für gefährliche Brände. Die Asfinag registriert seit Jahren einen deutlichen Anstieg der Vorfälle und warnt besonders in den heißen Sommermonaten vor erhöhter Brandgefahr.

Allein bis Ende Juni 2026 wurden bereits 151 Fahrzeugbrände gezählt. Erfahrungsgemäß folgen die einsatzreichsten Wochen aber erst noch, denn Juli und August gelten als die Monate mit den meisten Bränden.

Immer mehr Fahrzeugbrände

Die Statistik zeigt einen klaren Trend nach oben. Während im Jahr 2020 noch 226 brennende Autos und Lkw auf Österreichs Autobahnen registriert wurden, stieg die Zahl 2024 und 2025 bereits auf jeweils rund 300 Fälle.

Auch das laufende Jahr entwickelt sich in eine ähnliche Richtung. Mit bereits 151 Bränden bis Ende Juni könnte der Wert aus den Vorjahren erneut erreicht oder sogar überschritten werden.

Positiv ist jedoch, dass es bislang bei allen Fahrzeugbränden keine verletzten Personen gab. Die Insassen konnten ihre Fahrzeuge rechtzeitig verlassen, bevor sich die Flammen ausbreiteten.

Hitze und Wartungsmängel als Auslöser

Die Sommerhitze allein ist laut Asfinag nur selten die eigentliche Brandursache. Vielmehr verstärkt sie bestehende technische Probleme und beschleunigt Defekte.

Zu den häufigsten Ursachen zählen überhitzte Motoren, fehlendes Kühlmittel, poröse Leitungen mit austretendem Öl oder Kraftstoff, festsitzende Bremsen, beschädigte Radlager sowie elektrische Defekte mit Kurzschlüssen. Auch beschädigte Reifen oder ein zu niedriger Reifendruck erhöhen das Risiko deutlich.

Parallel dazu nimmt auch die Zahl der Böschungsbrände entlang der Autobahnen zu. Achtlos weggeworfene Zigaretten sowie Glasscherben, die bei starker Sonneneinstrahlung wie Brenngläser wirken, zählen zu den häufigsten Auslösern. Im vergangenen Jahr mussten die Einsatzkräfte deshalb 39 Mal ausrücken, heuer waren es bis Ende Juni bereits wieder 20 Einsätze.

So lässt sich das Risiko senken

Um Fahrzeugbrände zu vermeiden, empfiehlt die Asfinag vor längeren Fahrten einen gründlichen Technik-Check. Besonders Kühlmittelstand, Bremsen, Reifen sowie der Zustand von Leitungen und elektrischen Komponenten sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Ebenso wichtig ist ein verantwortungsvoller Umgang auf Rastplätzen und entlang der Straßen. Zigaretten oder Glasflaschen sollten niemals aus dem Fahrzeug geworfen werden, da bereits kleine Funken oder gebündeltes Sonnenlicht ausreichen können, um trockenes Gras in Brand zu setzen.

Mit einer regelmäßigen Wartung und etwas Aufmerksamkeit lässt sich das Brandrisiko deutlich reduzieren, gerade in den besonders heißen Sommermonaten.

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