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René Benko bei einem öffentlichen Auftritt im Anzug im Zusammenhang mit der Benko Stiftung und dem Goldfund in Liechtenstein
René Benko im Fokus: Neue Enthüllungen rund um die Benko Stiftung und gefundene Goldbarren in Liechtenstein.
René Benko im Fokus: Neue Enthüllungen rund um die Benko Stiftung und gefundene Goldbarren in Liechtenstein.
APA-Images / REUTERS / Leonhard Foeger

Benko Stiftung: Versteckte Goldbarren im Millionenwert entdeckt

29.04.2026 um 13:45, Stefanie Hermann
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In einer Benko Stiftung wurden Goldbarren im Wert von 14 Mio. Euro entdeckt. Ein Gericht klärt nun, ob das Vermögen zur Insolvenzmasse gehört.

Im Insolvenzfall rund um Signa und die Benko Stiftung sorgt ein spektakulärer Fund für Aufsehen. In zwei Schließfächern in Liechtenstein sind Vermögenswerte in Höhe von rund 16 Millionen Euro entdeckt worden. Der Großteil entfällt auf Goldbarren im Wert von etwa 14 Millionen Euro, ergänzt durch Bargeld in US-Dollar und Schweizer Franken.

Benko-Schließfächer unter Aufsicht geöffnet

Die Öffnung der Schließfächer wurde im Zuge der Aufarbeitung der Signa-Insolvenz von Insolvenzverwalter Andreas Grabenweger veranlasst. Die Maßnahme ist unter notarieller Aufsicht durchgeführt worden, nachdem der genaue Inhalt der Tresore zuvor nicht vollständig bekannt gewesen ist.

Ingbe-Stiftung im Fokus der Gläubiger

Brisant ist die Frage, wem das gefundene Vermögen rechtlich zusteht. Konkret geht es um die Ingbe-Stiftung, die 2014 von René Benko gemeinsam mit seiner Mutter gegründet worden ist. Als Begünstigte gelten vor allem Familienmitglieder, nicht jedoch Benko selbst. Genau dieser Umstand ist entscheidend dafür, ob das Vermögen in die Insolvenzmasse einfließen kann.

Die Benko-Seite argumentiert entsprechend, dass kein Zugriff der Gläubiger möglich sei. „Alles war immer in den Bilanzen aufgelistet“, heißt es dazu.

Gericht entscheidet über Millionenvermögen

Ein Gericht in Liechtenstein muss nun klären, wer Zugriff auf die Millionen aus der Benko-Stiftung erhält. Bis zu einer Entscheidung bleibt das Vermögen gesichert und liegt derzeit auf einem Depot der Stiftung. Bereits zuvor sind Vermögenswerte in Höhe von rund 50 Millionen Euro eingefroren worden. Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet.

Millionenflüsse werfen neue Fragen auf

Zusätzlichen Druck erzeugen Berichte über Geldflüsse in die Stiftung. Demnach sollen zwischen 2017 und 2023 rund 100 Millionen Euro aus Signa-Gesellschaften in die Ingbe-Stiftung transferiert worden sein. Teile davon sind als Dividenden geflossen, andere über Aktienkäufe.

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