Heute schon jemandem "einen Bären aufgebunden?"

Gerüchte und Unwahrheiten gastieren allerorts und über alles und jeden. Solche Fake News ranken sich auch rund um den Werbepreis CAESAR. Doch damit kommen die Urheber nicht durch - hier die Entlarvung.
Autor: Verena Schwarzinger, 23.06.2022 um 13:12 Uhr

"Einen Bären aufbinden", kennt wohl jeder. Es bedeutet das offensichtlich die Unwahrheit erzählen und wiedergegeben wird, in der Hoffnung, dass andere Menschen dies glauben. Aber der Sinn der Redewendung ist klar: man kann niemandem einen Bären auf den Rücken binden, ohne dass die Person dies merkt. Jede große Lüge fliegt irgendwann auf. Heute werden via Social Media beliebig erfundene Geschichten mit nur einem Knopfdruck in die große weite Welt hinausposaunt, jede erfolgreiche Initiative ist damit Eifersucht, Spott und Häme ausgesetzt. Und natürlich auch Abwertung. Leider ist auch der CAESAR, der erfolgreichste Werbepreis Oberösterreichs, davon nicht ausgenommen. Netzwerk Werbung entlarvt!

FAKE NEWS #1: Es gewinnen ohnehin immer die gleichen!

Falsch! Beim CAESAR gewinnen die Kreativsten, die am besten auf Ihre Kund*innen eingehen und die gestellten Aufgaben am erfolgreichsten umsetzen. Dafür sorgt eine unabhängige Jury aus Fachleuten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Juror*innen sind nicht in Oberösterreich tätig haben keine Beziehungen zu oberösterreichischen Agenturen bzw. kennen die hiesige Szene nicht. Außerdem: Einreichungen, die Hinweise auf die Urheberschaft enthalten, schaffen es gar nicht bis in die Jury weil sie vorher aussortiert werden. Wichtig dabei: die Juror*innen sind angehalten, ihr Augenmerk auf Effektivität und Kreativität und weniger Witzigkeit oder Gefälligkeit zu legen. „So kann eine gute gestaltete Visitenkarte ebenso gut einen Gold-CAESAR gewinnen wie eine teure Plakatkampagne!“ Und außerdem: beim CAESAR Werbepreis werden Arbeiten ausgezeichnet, nicht Agenturen!

FAKE NEWS #2: Kleine Unternehmen haben ohnehin keine Chance!

Wieder falsch! Unter den 65 Nominierten beim vergangenen CAESAR2020 waren 19 Ein- oder höchstens Zwei-Personen-Unternehmen sowie 5 völlige Newbies, also Mitgliedsbetriebe, die noch niemals davor zu einem CAESAR eingereicht hatten. Für Zahlenfreaks: 36,9%. Noch deutlicher fällt der Score bei den Gewinnern von CAESARen in Gold aus. 5 der 13 CAESARen in Gold gehen an EPUs bzw. Newbies. In Prozent: 38,5. Also insgesamt jeweils mehr als ein Drittel der Preise gehen an diejenigen, die angeblich „ohnehin keine Chance“ haben. Nachzuschauen und machzulesen in der „Hall of Fame“.

FAKE NEWS #3: Ein CAESAR bedeutet nichts und bringt nichts in unternehmerischer Hinsicht!

Und noch einmal falsch! Schon eine CAESAR-Nominierung generiert Sichtbarkeit! Einerseits innerhalb der Branche und im Kreis der Auftraggeber*innen. CAESAR-Nominierte werden nicht nur in den Publikationen von Netzwerk Werbung, auf deren Landingpage und in den Social Media Kanälen ausführlich als Unternehmen und mit ihren Projekten vorgestellt, sondern auch von der Fachpresse und von Special-Interest Medien in deren jeweiligem Fachbereich portraitiert. Die Medienpartner des CAESAR spielen eine ganz wesentliche Rolle. Sie schaffen maßgeschneidert die öffentliche Sichtbarkeit der ausgezeichneten Arbeiten. Beim bundesweiten Werbepreis AUSTRIACUS, wo sich die besten Projekte österreichweit messen, werden die Siegerprojekte noch einmal vor den Vorhang geholt.

Granteln auf Oberösterreichisch

Originell vermittelt werden die Fake News durch den Linzer Performance-Künstler Patrick Huber, der in Kurzvideos den grantelnden Besserwisser und Fake-News-Verbreiter gibt. Netzwerk-Werbung Obmann Christoph Schumacher: „Gerade weil der CAESAR Werbepreis eine seriöse Sache ist, möchten wir mit Humor und einem Augenzwinkern gerade jene auch ansprechen, die möglicherweise gar nicht auf die Idee kämen, ihre Arbeiten zum CAESAR einzureichen.

Weitere Infos gibt’s unter https://www.netzwerk-werbung.at/fake-news/