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Minister Wolfgang Hattmannsdorfer mit Vertretern der Baubranche
Talk im Dom: Auch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer blickte zuversichtlich nach vorne.
Talk im Dom: Auch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer blickte zuversichtlich nach vorne.
Mika-Nikolas Mahringer/weekend.at

Hausbau: Neuer Optimismus im Stephansdom

26.02.2026 um 11:35, Rudolf Grüner
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Bei der Hausbau Tagung 2026 im Herzen der Stadt orteten Branche und Politik eine Trendwende: Ein Drittel der Österreicher plant Bau oder Sanierung.

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Ein symbolträchtiger Ort für eine Branche im Wandel: Am Dachboden des Wiener Stephansdoms diskutierten Vertreter aus Bauwirtschaft, Politik und Interessenvertretungen über die Zukunft des Hausbaus in Österreich. Zur "Hausbau Tagung 2026“ geladen hatten die Erlus AG, die Wimberger Gruppe sowie die Elk Kampa Group.

Im Zentrum stand die Frage, ob nach herausfordernden Jahren nun eine nachhaltige Belebung der Baukonjunktur bevorsteht.

Bau- und Sanierungsbereitschaft

Eine aktuelle Bau- und Wohnstudie liefert neue Gründe für eine positive Trendwende: Rund 33 Prozent der Österreicher:innen denken in den kommenden Jahren an Sanierung, Zubau oder Neubau. Besonders das Interesse am Eigenheim bleibt hoch.

Guido Hörer, Prokurist und Vertriebsleiter für die DACH-Region bei Erlus, sprach von einem klaren Signal: Ziel sei es, wieder mehr Zuversicht in das Thema Bauen zu bringen. Die Grundstimmung drehe sich spürbar, Wohneigentum werde erneut als stabile Wertanlage wahrgenommen.

Nachhaltigkeit: Holz und Ton im Fokus

Neben konjunkturellen Impulsen stand das Thema nachhaltige Baustoffe im Mittelpunkt. Josef Haas, Gründer von Kampa und Geschäftsführer der Elk Kampa Group, betonte die Bedeutung des Holzbaus für den Klimaschutz. Angesichts knapper Ressourcen brauche es eine stärkere Rückbesinnung auf nachhaltige Materialien wie Ton. Auch auf Holz sei weiter verstärkt zu setzen. Haas verwies dabei auf die heimische Vorreiterrolle, sowohl technologisch als auch beim Know-how, und rührte weiter die Trommel für den nachwachsenden Baustoff.

Gefordert: Schnellere Genehmigungen

Christian Wimberger, Geschäftsführer der Wimberger Gruppe, verwies auf strukturelle Herausforderungen. Unterschiedliche Bauordnungen und langwierige Genehmigungsverfahren würden Projekte verzögern. Um die Baukonjunktur nachhaltig zu stärken, brauche es effizientere Rahmenbedingungen. Auch aus der Branche selbst werden vermehrt Anfragen registriert, hier insbesondere im Bereich Sanierung.

Wirtschaftsminister: Zeichen der Zuversicht

Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer unterstrich beim Mediengespräch die Bedeutung der Bauwirtschaft für den Wirtschaftsstandort Österreich. Wenn ein Drittel der Bevölkerung Bau- oder Sanierungspläne hege, sei das ein deutliches Signal für neuen Optimismus.

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