Schockfund: Schmuck in Mund von ermordeter Frau
- Fund und erste Auffälligkeiten
- Obduktion und zentraler Befund
- Ermittlungen und Befragungen
- Frühere Fälle und Polizeistellungnahme
Pflegekräfte haben am Dienstag gegen 13.45 Uhr eine 87-jährige Bewohnerin leblos in ihrem Zimmer in Wien-Döbling gefunden. Die Lage wirkt zunächst ruhig. Die Umstände wirken zugleich verdächtig. Ermittler sprechen intern von möglichem Fremdverschulden. Das Landeskriminalamt übernimmt den Fall.
Fund und erste Auffälligkeiten
Die Frau liegt im Bett. Spuren wiesen nicht klar auf eine Gewalttat hin. Der Gesamteindruck hat jedoch nicht zu einem natürlichen Tod gepasst. Ermittler sichern den Raum. Das Zimmer bleibt versiegelt.
Obduktion und zentraler Befund
Die angeordnete Obduktion bestätigt eine Tötung. Die Todesursache steht fest. Ermittler haben ein goldenes Schmuckstück im Hals der Frau gefunden. Medien berichten von einem goldenen Ring aus dem Besitz der Toten. Die Polizei bestätigt am Freitag die Erstickung gegenüber dem ORF. Das gefundene Objekt gibt Rätsel auf.
Ermittlungen und Befragungen
Das Landeskriminalamt führt Vernehmungen im familiären Umfeld. Im Fokus stehen die Kinder des Opfers. Zu weiteren Details äußert sich die Polizei nicht. Sprecherin Irina Steirer sagt, ob Gegenstände aus dem Zimmer fehlen, prüfe man noch. Der Status bleibt offen.
Frühere Fälle und Polizeistellungnahme
Berichte von „krone.at” und „heute.at” nennen zwei verdächtige Sterbefälle in dem Heim in den Jahren 2018 und 2019. Die Polizei teilt am Freitag mit, es habe in einem der Fälle „keine Bedenklichkeiten” zur Todesursache gegeben. Im zweiten Fall habe die Obduktion einen natürlichen Tod festgestellt. In beiden Fällen liegt eine Diebstahlsanzeige vor. Der Täter fehlt bis heute.