Großeinsatz: Unterkühlter Mann aus Inn gerettet
Ein dramatischer Wassernotfall hat am Mittwochfrüh für ein Großaufgebot der Rettungskräfte mitten im Zentrum der Tiroler Landeshauptstadt gesorgt. Passanten und Anwohner wurden Zeugen einer aufwendigen Bergungsaktion im Bereich der Innenstadtbrücken. Durch das rasche Ausrücken mehrerer Einsatzorganisationen konnte Schlimmeres verhindert und die betroffene Person rasch an Land gebracht werden. Die Bergung des unterkühlten Mannes aus dem Inn in Innsbruck verlief erfolgreich, der Betroffene wurde umgehend medizinisch erstversorgt.
Der Vorfall löste einen großangelegten Notfalleinsatz von Feuerwehr, Wasserrettung und Polizei aus.
Großeinsatz der Rettungskräfte am Inn
Gegen 6.45 Uhr ging bei der Leitstelle Tirol der erste Notruf ein, nachdem eine Person im Inn zwischen der Freiburger Brücke beziehungsweise der Universitätsbrücke und der Innenstadt gesichtet worden war. Daraufhin eilten die Berufsfeuerwehr Innsbruck, die Freiwillige Feuerwehr Wilten, die Wasserrettung, das Rote Kreuz sowie die Polizei zum Einsatzort. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend die Such- und Bergungsmaßnahmen entlang des Flussufers ein.
Medizinische Erstversorgung und Einlieferung in die Klinik
Der Mann konnte schließlich im Bereich der Universitätsbrücke an Land gezogen und erfolgreich gerettet werden. Nach der Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst wurde der Betroffene mit einer Unterkühlung zur weiteren Behandlung in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Der aufwendige Rettungseinsatz konnte kurz vor 7.45 Uhr erfolgreich beendet werden.