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Bergung des Flugzeugwracks nach dem tödlichen Absturz im Attersee
Das Wrack des abgestürzten Kleinflugzeugs wird aus dem Attersee geborgen. Die Obduktion hat nun die Todesursache der beiden Insassen geklärt.
Das Wrack des abgestürzten Kleinflugzeugs wird aus dem Attersee geborgen. Die Obduktion hat nun die Todesursache der beiden Insassen geklärt.
APA-Images / APA / FOTOKERSCHI

Attersee: Todesursache nach Flugzeugabsturz geklärt

04.09.2026 um 16:49, Stefanie Hermann
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Nach dem tragischen Flugzeugabsturz im Attersee steht die Todesursache fest. Die beiden jungen Insassen sind laut Obduktion nicht ertrunken.

Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz im Attersee steht fest, woran die beiden jungen Insassen gestorben sind. Der 24-jährige Fluglehrer und seine 19-jährige Flugschülerin sind laut Obduktion nicht ertrunken.

Obduktion nach Absturz im Attersee bringt Klarheit

Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt bei beiden Todesopfern ein Polytrauma. Dabei handelt es sich um mehrere gleichzeitig entstandene, lebensbedrohliche Verletzungen. Diese sind laut Staatsanwaltschaft Wels auf den heftigen Aufprall auf die Wasseroberfläche zurückzuführen.

Damit ist eine zentrale Frage nach dem tragischen Unglück geklärt: Der Fluglehrer und seine Flugschülerin sind nicht ertrunken. Die toxikologischen Untersuchungen sind hingegen noch nicht abgeschlossen und dürften mehrere Wochen dauern.

Unfallursache weiterhin völlig offen

Warum die Maschine am 26. August 2026 über dem Attersee abgestürzt ist, bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Wels führt ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannte Täter.

Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht. Auch für ein fahrlässiges Verhalten der Flugschule liegen laut Staatsanwaltschaft aktuell keine Hinweise vor.

Ein Sachverständiger soll nun die genaue Unfallursache klären. Untersucht wird dabei unter anderem, ob die Maschine ordnungsgemäß gewartet worden ist.

Wrack wird in Wien untersucht

Bei dem abgestürzten Flugzeug handelt es sich um eine Tecnam P2002-JF, ein zweisitziges, einmotoriges Schulflugzeug. Die Maschine ist am Unglückstag in Salzburg gestartet und rund eine halbe Stunde später bei Steinbach am Attersee abgestürzt. Sie schlug etwa 300 Meter vom Ufer entfernt auf dem Wasser auf.

Das Wrack lag anschließend tagelang in rund 160 Metern Tiefe. Mehrere Versuche, mit Tauchrobotern eine Bergeleine zu befestigen, scheiterten. Erst zwei Spezialtauchern gelang es am Montag, das Flugzeug für die Bergung vorzubereiten. Mit einer Winde wird das Wrack schließlich an die Oberfläche gezogen und mit einem Kran an Land gehoben.

Mittlerweile befindet sich die Maschine bei der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes in Wien. Experten untersuchen dort das Wrack. Ergebnisse werden erst in mehreren Wochen erwartet.

Ermittlungen zum Attersee-Absturz dauern an

Mit dem Obduktionsergebnis ist die Todesursache geklärt, die entscheidende Frage nach dem Grund für den Absturz aber weiterhin offen. Augenzeugen haben nach dem Unglück von einem raschen Höhenverlust der Maschine berichtet. Kurz darauf ist der Kontakt zum Flugzeug abgebrochen.

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