Tirol: Frau von Kuhherde zu Tode getrampelt
- Weidegebiet frei zugänglich – Warnschilder vorhanden
- Grund für Kuh-Attacke unklar
- Weitere tödliche Vorfälle in den Alpen
In Oberlienz, Osttirol, ist eine 67-jährige Frau von einer Kuhherde zu Tode getrampelt worden. Die Tiere haben die Frau und ihren Mann auf einem Wanderweg attackiert. Die Einheimische ist noch am Ort des Geschehens ihren schweren Verletzungen erlegen, ihr 65-jähriger Ehemann wurde bei der Attacke schwer verletzt.
Weidegebiet frei zugänglich – Warnschilder vorhanden
Die Kuhherde hat sich in einem Weidegebiet befunden, das regelmäßig von Spaziergängern genutzt wird. Eine Einzäunung gibt es dort nicht, allerdings sind Warnhinweise angebracht. In dem Bereich befand sich zum Zeitpunkt der Attacke eine mittlere zweistellige Anzahl an Kühen, die von mehreren Bauern gehalten werden.
Grund für Kuh-Attacke unklar
Nach ersten Erkenntnissen ist das Ehepaar ohne Hund unterwegs gewesen. In vergleichbaren Fällen reagieren Kühe häufig aggressiv, wenn sie ihre Kälber bedroht sehen. Warum die Tiere in diesem Fall attackiert haben, ist bislang nicht geklärt. Es gibt keine Zeugen, der verletzte Mann konnte aufgrund seiner schweren Verletzungen bislang nicht befragt werden.
Der 65-Jährige wurde nach der Attacke in die Innsbrucker Klinik gebracht und liegt auf der Intensivstation. Laut Klinik besteht „keine akute Lebensgefahr“. Die Einvernahme durch die Polizei steht noch aus.
Weitere tödliche Vorfälle mit Kühen in den Alpen
Erst im September 2025 ist ein 85-Jähriger nach einer Kuhattacke in der Steiermark gestorben. Behörden weisen immer wieder auf mögliche Gefahren bei Begegnungen mit Weidevieh hin.