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Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten an einem zerstörten Auto, das nach einem Unfall in Längenfeld auf dem Dach liegt
Schwerer Unfall auf der B186 in Längenfeld: Ein Sportwagen prallte gegen ein Tunnelportal und blieb auf dem Dach liegen. Der Lenker überlebte verletzt.
Schwerer Unfall auf der B186 in Längenfeld: Ein Sportwagen prallte gegen ein Tunnelportal und blieb auf dem Dach liegen. Der Lenker überlebte verletzt.
Feuerwehr Längenfeld/Facebook.com

Schwer verletzt: Mann kracht gegen Tunnel

18.05.2026 um 12:20, Marcel Toifl
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Spektakulärer Unfall in Längenfeld (Ötztal): Ein 27-Jähriger krachte mit seinem Sportwagen frontal gegen ein Tunnelportal und überschlug sich.

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Ötztalstraße (B186) im Gemeindegebiet von Längenfeld forderte am späten Sonntagabend einen Großeinsatz der Rettungskräfte. Ein 27-jähriger Autolenker kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, prallte gegen ein Tunnelportal und überschlug sich mit seinem Fahrzeug. Wie durch ein Wunder konnte sich der Mann selbst aus dem völlig demolierten Wrack befreien.

Der Unfallhergang: Aufprall mit fatalen Folgen

Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend, dem 17. Mai 2026, gegen 21:15 Uhr. Der 27-jährige Österreicher war mit seinem Sportwagen taleinwärts auf der Ötztaler Bundesstraße unterwegs. In der Nähe eines Tunnels verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts ab und krachte frontal gegen die massive Wand des Tunnelportals.

Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Pkw quer über die Straße auf die gegenüberliegende Fahrbahnseite geschleudert, überschlug sich und blieb schließlich schwer beschädigt auf dem Dach liegen. Am Sportwagen entstand laut Polizei ein Totalschaden.

Wunder im Ötztal: Selbstrettung aus dem Wrack

Trotz des heftigen Crashs und der schweren Deformierung des Fahrzeugs gelang dem jungen Lenker ein medizinisches Wunder: Er konnte sich eigenständig durch das hintere Fenster der Fahrerseite aus dem auf dem Dach liegenden Wrack befreien.

Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort durch die alarmierten Rettungskräfte wurde der Verletzte in Begleitung eines Notarztes mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Klinik nach Innsbruck abtransportiert.

Komplettsperre und Großeinsatz der Feuerwehr

Der schwere Vorfall im Tunnel-Bereich löste einen logistischen Großeinsatz aus. Die Freiwilligen Feuerwehren Huben und Längenfeld rückten mit einem Großaufgebot aus, um die Unfallstelle abzusichern und die Trümmerteile zu beräumen.

  • Einsatzkräfte vor Ort: Die Feuerwehren standen mit 6 Fahrzeugen und insgesamt 40 Einsatzkräften im Dienst.
  • Rettungsdienst: Ein Notarzt sowie zwei Rettungswagen übernahmen die medizinische Versorgung.
  • Polizei: Streifen der Polizeiinspektionen Sölden und Ötz sicherten die Unfallstelle ab.

Für die Dauer der aufwendigen Aufräum- und Bergungsarbeiten musste die Ötztalstraße (B186) für etwa eine Stunde in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden, was zu lokalen Verkehrsverzögerungen führte.

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