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Ein Strommasten unter einem grauen, wolkenverhangenen Himmel.
Bei "Roofing" klettern Menschen ohne Sicherung auf Masten, Gebäude oder andere Bauwerke.
Bei "Roofing" klettern Menschen ohne Sicherung auf Masten, Gebäude oder andere Bauwerke.
iStock.com/-morph

Tödlicher Selfie-Trip: Bursche (19) stirbt bei „Roofing“

11.03.2026 um 09:42, Simone Reitmeier
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Ein junger Steirer (19) wollte offenbar spektakuläre Fotos machen. Doch beim Klettern auf einen Strommast geriet er in den Stromkreis.

Tödlicher Unfall in Feldbach in der Südoststeiermark: Ein 19-Jähriger ist am Dienstagnachmittag (10. März) auf einen Hochspannungsmast geklettert und dabei ums Leben gekommen.

In Stromkreis geraten

Gegen 17.00 Uhr dürfte der junge Mann laut Informationen der Polizei den Mast bestiegen haben, um mit seinem Handy Fotos und Videos aufzunehmen. Während der Aktion ist er offenbar in den Stromkreis der Hochspannungsleitung geraten und hat tödliche Verletzungen erlitten. Ein Autofahrer auf der nahe gelegenen B66 bemerkte den Vorfall und setzte sofort einen Notruf ab.

Leiche geborgen

Spezialkräfte der Feuerwehr sowie Mitarbeiter der Energie Steiermark mussten zunächst die stromführenden Leitungen abschalten. Erst danach konnte der junge Mann leblos vom Mast geborgen werden. Der Leichnam wurde anschließend freigegeben.

„Roofing“: Gefährlicher Trend

Die Auswertung des Handys zeigte, dass der 19-Jährige bereits zuvor mehrfach auf Strom- und Mobilfunkmasten geklettert war und diese waghalsigen Aktionen fotografisch dokumentiert hatte. Solche riskanten Kletteraktionen werden als „Roofing“ bezeichnet. Dabei steigen Menschen ohne Sicherung auf Gebäude, Masten oder andere hohe Bauwerke, um spektakuläre Fotos oder Videos aufzunehmen.

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