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Junge Frau mit langen Haaren | Credit: Jugend am Werk Steiermark/Koco
Das Titelbild des diesjährigen Erfolgsberichts von Jugend am Werk Steiermark
Das Titelbild des diesjährigen Erfolgsberichts von Jugend am Werk Steiermark
Jugend am Werk Steiermark/Koco
Promotion

Mit Optimismus nach vorne schauen

17.03.2026 um 18:00, Online Promotion
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Erfolgsbericht 2025: Jugend am Werk Steiermark zeigt, warum es gerade jetzt nachhaltige, inklusive und innovative Sozialprojekte braucht.

Optimismus. Nicht als naive Beschönigung der Realität, sondern als Grundhaltung, die aus der täglichen Arbeit mit Menschen in herausfordernden Lagen entsteht. Dafür steht Jugend am Werk Steiermark. Das Unternehmen mit steiermarkweit 160 Standorten begleitet täglich Menschen mit Behinderung, Menschen auf der Suche nach Ausbildung und Arbeit, aber auch Kinder, Jugendliche und Familien. Immer mit dem Ziel, mehr Selbstbestimmung zu ermöglichen. „Das geht ohne Optimismus nicht“, sagt Geschäftsführer Walerich Berger. „In der sozialen Arbeit müssen wir immer die Potenziale in Menschen sehen. Wenn wir nicht davon überzeugt sind, dass unsere Klient*innen ihre Ziele aus eigener Kraft erreichen können, wie sollen wir sie dann professionell dabei unterstützen?“

Der diesjährige Erfolgsbericht des Unternehmens schaut dementsprechend mit Optimismus nach vorne – und zurück auf viele erfolgreiche Projekte.

Walerich Berger, Sandra Schimmler und Walter Ferk | Credit: Jugend am Werk Steiermark/Kanizaj photography
Walerich Berger, Sandra Schimmler und Walter Ferk

(Un)begrenzte Medienzeit 

So zeigt das Titelbild des Erfolgsberichts eine Jugendliche aus der Leistung Betreutes Wohnen (MOB). Wie alle Kinder und Jugendlichen – ob in der mobilen oder stationären Kinder- und Jugendhilfe – wird sie von den Mitarbeitenden von Jugend am Werk auch medienpädagogisch begleitet. Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden bestmöglich auf die Lebensrealität der jungen Menschen eingehen können, hat das Unternehmen 2025 ein neues Konzept entwickelt und einen Lehrgang für medienpädagogische Beratung organisiert. „Neue Medien sind da und werden nicht wieder verschwinden. Wer Kinder und Jugendliche adäquat begleiten will, muss wissen, wie ihre Welt funktioniert“, erklärt Geschäftsführerin Sandra Schimmler.

Mehr dazu unter www.erfolgsbericht.at/un-begrenzte-medienzeit

Junges Mädchen mit ihrem Smartphone in der Hand | Credit: Jugend am Werk Steiermark/Koco
2025 hat Jugend am Werk Steiermark erstmals einen Lehrgang für medienpädagogische Beratung veranstaltet

KI als Chance 

Aber nicht nur in puncto Fachlichkeit ist Jugend am Werk stets einen Schritt voraus, auch vor digitalen Entwicklungen macht das gemeinnützige Unternehmen nicht Halt: Seit 2025 steht den Mitarbeiter*innen von Jugend am Werk eine eigene KI-Lösung zur Verfügung. Die neue Kollegin nimmt alles eine Spur zu wörtlich und hat wenig Sinn für Ironie, ist jedoch gleichzeitig eine digitale Allrounderin: „Unsere KI myJAW kann Fragen zu internen Prozessen beantworten oder Texte überarbeiten“, so Schimmler. „Das soll unsere Mitarbeitenden entlasten.“

Weitere Informationen unter www.erfolgsbericht.at/zukunftsorientiert

Junge Frau mit Tablet in der Hand | Credit: Jugend am Werk Steiermark/Koco
myJAW ist die neue KI-Lösung von Jugend am Werk Steiermark

Nachhaltig und langfristig 

Als eines der größten sozialwirtschaftlichen Unternehmen der Steiermark formuliert Jugend am Werk zudem den Anspruch, ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit zu werden. „In unseren Einrichtungen, Büros und Fuhrpark achten wir darauf, Ressourcen zu schonen und effizient einzusetzen“, erklärt Schimmler. „Schon jetzt nutzen wir die Vorgaben zur Berichtspflicht nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), um Nachhaltigkeitsinformationen transparent zu machen.“ Für das Geschäftsjahr 2024 hat Jugend am Werk Steiermark freiwillig einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt, der ökologische und soziale Aspekte sowie Einblicke in die Unternehmensführung umfasst.

Weitere Informationen unter www.erfolgsbericht.at/langfristig-handeln

Mitarbeitende in einem Café | Credit: Jugend am Werk Steiermark/Koco
In seinen Angeboten verbindet Jugend am Werk Steiermark soziale Arbeit und Nachhaltigkeit, etwa im incafé Mürzzuschlag

Inklusion kennt keine Altersgrenze 

Jugend am Werk begleitet und unterstützt Menschen quer durch alle Lebensphasen, dazu gehören auch Menschen mit Behinderung im Ruhestand. Seit dem Jahr 2024 können Menschen mit Behinderung in der Steiermark in Pension oder Altersteilzeit gehen. Anstatt tagsüber etwa in eine Werkstatt zu fahren, werden sie an ihrem Wohnort begleitet und können hier ihren Alltag selbst bestimmen. Ein Beispiel dafür ist Wohnverbund Zeltweg, in dem schon die Hälfte der Bewohner*innen in Pension ist. „Das Recht auf Teilhabe kennt keine Altersgrenze, das ist uns wichtig“, sagt Berger. „An unserem Standort in Zeltweg zeigt sich, wie fachlich fundierte Begleitung quer durch alle Lebensphasen aussehen kann.“

Weitere Informationen unter www.erfolgsbericht.at/von-hier-aus-kann-ich-den-himmel-sehen

Eine Seniorin und zwei Senioren in einer geselligen Runde | Credit: Jugend am Werk Steiermark/Koco
Ruhestand im Wohnverbund in Zeltweg, seit 2024 können Menschen mit Behinderung in Pension gehen

Jugend am Werk in Zahlen 

Im Jahr 2025 hat Jugend am Werk Steiermark circa 22.000 Kund*innen begleitet. Darunter: 

  • rund 14.300 Klient*innen aus dem Bereich Kinder, Jugend und Familie
  • rund 5.500 Menschen auf der Suche nach Ausbildung und Arbeit
  • rund 400 Teilnehmer*innen in Sonderprojekten
  • und rund 1.700 Menschen mit Behinderung.

Info & Kontakt

Jugend am Werk Steiermark GmbH 
Lendplatz 35 
8020 Graz 
Telefon: +43 (0) 50/7900-0 
Mail: office@jaw.or.at 
Web: www.jaw.or.at

Jugend am Werk Steiermark Logo

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