Bruck an der Mur: Polizeihund Max rettet unterkühlten Mann
Ein 21-jähriger Mann verschwand am 19. Jänner 2026 in Bruck an der Mur, nachdem er das Fahrzeug seines Betreuers verlassen hatte. Der psychisch beeinträchtigte Mann lief in Richtung eines Berghanges davon. Nach Angaben der Polizei wurde rasch eine Suchaktion eingeleitet, an der auch ein Diensthund beteiligt war. Der Einsatz spielte sich im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag ab.
Suche im steilen Waldgelände
Gegen 15:45 Uhr verließ der 21-Jährige in Bruck an der Mur das Fahrzeug seines Betreuers und lief in Richtung eines bewaldeten Berghanges. Laut Polizei begann die Suche sofort, unterstützt von der Polizeidiensthundeinspektion Leoben. Diensthundeführer Gruppeninspektor Christian Uran und sein Hund Max suchten das unwegsame, steile Gelände ab. Der erste Suchdurchgang dauerte etwa 45 Minuten und blieb zunächst ohne Ergebnis.
Erfolg im zweiten Durchgang
Im zweiten Suchdurchgang gelang es dem elf Jahre alten Polizeihund Max, die Fährte des Abgängigen aufzunehmen. Gegen 18:30 Uhr entdeckten die Kräfte den Mann in einem Gebüsch neben einem Forstweg. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits dämmrig und die Temperatur lag bei rund minus 4 Grad Celsius.
Mann leicht unterkühlt, Hund kurz vor Ruhestand
Die Einsatzkräfte brachten den leicht unterkühlten 21-Jährigen in Sicherheit. Diensthund Max, der im Mai 2026 in den Ruhestand tritt, bewies noch einmal sein Können. Auch sein Hundeführer wird im Laufe des Jahres den aktiven Dienst beenden.