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Red Bulls Salute 2026: Der Kapitän des EHC Biel-Bienne Gaëtan Haas feiert mit seinem Team den Sieg.
Der Kapitän des EHC Biel-Bienne Gaëtan Haas feiert mit seinem Team den Sieg.
Der Kapitän des EHC Biel-Bienne Gaëtan Haas feiert mit seinem Team den Sieg.
Zell am See-Kaprun/JOE

6.700 Fans: Eishockey-Fest in Zell am See

24.08.2026 um 14:19, Yunus Emre Kurt
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Internationales Spitzeneishockey begeisterte Zell am See: Biel-Bienne holte bei seiner Premiere den Titel. Rund 6.700 Fans verfolgten das Turnier.

Internationales Spitzeneishockey, spannende Spiele und rund 6.700 Zuschauer: Das Red Bulls Salute hat Zell am See-Kaprun einmal mehr zur großen Eishockey-Bühne gemacht. Bei der 19. Auflage des traditionsreichen Einladungsturniers setzte sich der EHC Biel-Bienne bei seiner Premiere durch. Die Schweizer bezwangen den EC Red Bull Salzburg im Finale deutlich mit 6:2 und krönten sich damit zum Turniersieger.

Biel schockt Salzburg im Finale

Im großen Finale am Samstagabend sorgte Biel-Bienne bereits im ersten Drittel für klare Verhältnisse. Die Schweizer erwischten einen Traumstart und führten nach dem ersten Abschnitt bereits mit 4:0. Salzburg bäumte sich anschließend noch einmal auf und verkürzte im zweiten Drittel auf 2:4.

Die Hoffnung auf eine spektakuläre Aufholjagd erfüllte sich allerdings nicht. Biel übernahm im Schlussabschnitt wieder die Kontrolle, erzielte zwei weitere Treffer und machte mit dem 6:2 den Turniersieg perfekt. Für die Schweizer war es gleich bei der ersten Teilnahme am Red Bulls Salute der erste Titel. 

Der EC Red Bull Salzburg musste sich damit mit Rang zwei begnügen. Dennoch zeigte der österreichische Meister bereits früh in der Vorbereitung, dass die Mannschaft auch gegen internationale Spitzengegner konkurrenzfähig ist.

Salzburg dreht dramatisches Halbfinale

Besonders spektakulär verlief das Halbfinale gegen den EHC Red Bull München. Die Deutschen führten nach zwei Dritteln bereits mit 2:0, doch Salzburg kämpfte sich im Schlussabschnitt zurück. Nick Poisson und Jayden Lee stellten auf 2:2 und erzwangen damit die Verlängerung.

Dort wurde Michael Raffl zum Matchwinner. Nur fünf Sekunden vor dem Ende der Overtime traf der Salzburger in Unterzahl zum 3:2 und schoss seine Mannschaft ins Finale. 2.196 Zuschauer sahen den dramatischen Erfolg in der KE KELIT Arena. 

Auch das erste Halbfinale wurde erst in der Verlängerung entschieden. Biel-Bienne lag gegen Dynamo Pardubice bereits mit 0:2 zurück, kämpfte sich jedoch zurück und gewann schließlich durch Aleksandr Yakovenko mit 3:2.

München sichert sich Platz drei

Im kleinen Finale am Samstag traf München auf den amtierenden tschechischen Meister aus Pardubice. Auch hier blieb es bis in die Schlussphase spannend. Nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand drehte München die Partie im letzten Drittel.

Lucas Thaler erzielte zunächst den Ausgleich, ehe Jeremy McKenna knapp vor Schluss zum 3:2-Endstand traf. Damit belegte München Rang drei, Pardubice musste sich mit dem vierten und letzten Platz begnügen. 

Die Endplatzierung lautete damit: EHC Biel-Bienne vor EC Red Bull Salzburg, EHC Red Bull München und HC Dynamo Pardubice.

6.700 Fans sorgen für Eishockey-Fest

Nicht nur sportlich konnte das Turnier überzeugen. Rund 6.700 Zuschauer verfolgten nach Angaben der Veranstalter die vier Begegnungen an den beiden Turniertagen in der KE KELIT Arena. Zell am See war bereits zum vierten Mal in Folge Austragungsort des Red Bulls Salute.

Die Eishockey-Tradition der Region und die internationale Besetzung machten das Turnier erneut zu einem der ersten großen Höhepunkte vor dem Saisonstart. Bereits am Vorabend waren die Mannschaften bei einer gemeinsamen Fahrt mit der MS Schmittenhöhe auf dem Zeller See willkommen geheißen worden.

Nach 19 Austragungen hat sich das Red Bulls Salute damit längst als internationales Vorbereitungsturnier etabliert. Für Biel-Bienne dürfte die Ausgabe 2026 besonders in Erinnerung bleiben: Die Schweizer kamen erstmals nach Zell am See und reisten gleich mit dem Pokal wieder ab.

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