Bauernherbst 2026: So feierte Maria Alm den großen Auftakt
Mit einem großen Fest und rund 4.000 Besuchern ist am Samstag in Maria Alm der 31. Salzburger Bauernherbst eröffnet worden. Unter dem Motto „G’sungen und G’spielt“ standen Musik, Brauchtum, regionales Handwerk und Kulinarik im Mittelpunkt. Nach dem Auftakt in der Region Hochkönig wird nun bis Ende Oktober in 77 Bauernherbst-Orten weitergefeiert.
4.000 Besucher feiern in Maria Alm
Den Auftakt bildete ein großer Festumzug durch Maria Alm. Festlich geschmückte Wägen, Musikkapellen, örtliche Vereine und Oldtimertraktoren zogen durch den Ort und präsentierten die Vielfalt der regionalen Traditionen. Anschließend wurde der Bauernherbst im Rahmen eines offiziellen Festakts eröffnet.
Landesrat Maximilian Aigner nahm dabei den traditionellen Bieranstich vor. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Landesbäuerin Claudia Entleitner, SalzburgerLand-Geschäftsführer Leo Bauernberger, Österreich-Werbung-Chefin Astrid Steharnig-Staudinger sowie der Wiener Dompfarrer Toni Faber.
Ab Mittag verwandelte sich der Maria Almer Ortsteil Urchen in einen Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Handwerksvorführungen, regionale Verkaufsstände, Schnalzer, Chöre, Musikgruppen und Alphornbläser sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Auch für Kinder wurde ein eigenes Angebot organisiert.
Olympiasieger Jan Hörl begeistert Fans
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte Skisprung-Olympiasieger Jan Hörl. Der gebürtige Pongauer nahm sich bei einem Meet & Greet Zeit für seine Fans. Autogramme, gemeinsame Fotos und persönliche Gespräche mit dem Salzburger Skisprungstar gehörten zu den Höhepunkten des Festes.
Die Eröffnung stand heuer unter dem Motto „G’sungen und G’spielt“. Damit rückt der Bauernherbst 2026 besonders die heimische Volksmusik, kleine Musikgruppen sowie die musikalische Tradition in den Mittelpunkt.
2.000 Veranstaltungen bis Ende Oktober
Mit dem Fest in Maria Alm ist erst der Startschuss gefallen. Bis Ende Oktober stehen im gesamten SalzburgerLand rund 2.000 Veranstaltungen in 77 Bauernherbst-Orten auf dem Programm. Dazu gehören Almabtriebe, Bauernmärkte, Musikveranstaltungen, Handwerksvorführungen, kulinarische Feste und traditionelle Dorffeste.
Rund 14.000 aktive Mitwirkende tragen Jahr für Jahr zum Bauernherbst bei. Bäuerinnen und Bauern, Handwerker, Wirte, Musiker, Vereine und zahlreiche Ehrenamtliche sorgen dafür, dass die Veranstaltungen in den einzelnen Regionen umgesetzt werden. Dazu kommen rund 260 Bauernherbst-Wirte und 330 Bauern beziehungsweise Bauernläden, die regionale Produkte und typische Spezialitäten anbieten.
Bauernherbst als touristische Erfolgsgeschichte
Seine Premiere feierte der Salzburger Bauernherbst 1996 in Obertrum am See. Damals beteiligten sich zunächst 14 Orte. Inzwischen hat sich die Veranstaltungsreihe zu einem festen Bestandteil des Salzburger Tourismusjahres entwickelt.
Auch die Besucherzahlen zeigen die Entwicklung. Nach Angaben von SalzburgerLand stieg die Zahl der Gäste bei den Bauernherbst-Veranstaltungen von rund 150.000 in den Anfangsjahren auf mittlerweile etwa 500.000 pro Saison.
Nach dem gelungenen Auftakt in Maria Alm beginnt damit nun die eigentliche Bauernherbst-Saison. Bis zum 31. Oktober stehen im gesamten Bundesland noch zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm, von großen Almabtrieben bis zu kleineren Festen rund um Musik, Handwerk, Landwirtschaft und regionale Kulinarik.