Große Trauer: Bekannter Radsportler ist tot
- Tragischer Wildunfall: Extrem-Radsportler Max Riese verstorben
- Tödlicher Zusammenstoß auf der Rossfeld-Panoramastraße
- Ausnahmetalent im internationalen Ultraradrennsport
- Die Radsport-Community trauert um einen Pionier
Die internationale Bikepacking-Szene steht unter Schock: Der extrem erfahrene und geschätzte Radsportler Max Riese ist im Alter von 36 Jahren tot. Der Wahl-Salzburger verunglückte am Dienstagabend bei einer Trainingsfahrt auf seiner Hausrunde am Rossfeld nach einer schweren Kollision mit einem Wildtier.
Tragischer Wildunfall: Extrem-Radsportler Max Riese verstorben
Der gebürtige Sachse, der seit mehreren Jahren im salzburgischen Elsbethen lebte, war am Dienstagnachmittag zu einer Trainingsfahrt auf die Passstraße des Rossfelds im benachbarten Bayern aufgebrochen. Während der nächtlichen Abfahrt in Richtung Mautstelle kreuzte um kurz nach 20:00 Uhr ein Wildtier – vermutlich ein Hirsch – die Fahrbahn. Der 36-jährige Radsportler prallte bei hoher Geschwindigkeit ungebremst mit dem Tier zusammen.
Tödlicher Zusammenstoß auf der Rossfeld-Panoramastraße
Eine vorbeifahrende Autofahrerin entdeckte den verunglückten Sportler auf der Fahrbahn und wählte sofort den Notruf. Trotz des raschen Eintreffens von Notarzt, Rettungshubschrauber und Feuerwehr kam für Max Riese jede Hilfe zu spät; er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Spuren des tragischen Zusammenstoßes erstreckten sich über eine Länge von mehr als 60 Metern.
Über Max Riese (1990–2026):
- Sportliche Highlights: Sieger des Hellenic Mountain Race 2024, Top-Platzierungen beim Silk Road Mountain Race.
- Radsport-Engagement: Mitbegründer des „gravgrav Collective“ zur Routenentwicklung und Eventorganisation.
- Disziplinen: Ultra-Distance Gravel, Bikepacking und Abenteuerrennen auf allen Kontinenten.
Ausnahmetalent im internationalen Ultraradrennsport
Der verstorbene Radsportler galt in der weltweiten Gravelbike- und Bikepacking-Szene als feste Größe. Er bestritt extrem anspruchsvolle Ultra-Rennen in den Rocky Mountains, Kirgisistan, den Pyrenäen und im Atlasgebirge. Erst vor wenigen Wochen feierte der Wahl-Salzburger mit dem zweiten Platz bei einem Etappenrennen in Asien einen weiteren großen Erfolg.
Die Radsport-Community trauert um einen Pionier
Neben seinen sportlichen Spitzenleistungen engagierte sich der Athlet mit Leidenschaft für die Förderung der Radsportkultur. Über das von ihm mitgegründete „gravgrav Collective“ entwarf er Bikepacking-Routen und veranstaltete Community-Events. Die Nachricht, dass der 36-Jährige tot ist, löste in der Radsportszene große Bestürzung und tiefe Anteilnahme für seine Familie und seine Partnerin aus. in einem Nachruf aus der Bikepacking-Community heißt es: „Max war nicht nur ein herausragender Athlet, sondern inspirierte Menschen weltweit mit seiner offenen und fröhlichen Art. Sein Tod hinterlässt eine riesige Lücke.“