Preisschock am Oktoberfest: Bei diesen Wiesn-Preisen vergeht der Appetit
- Kaiserschmarrn um 27,50 Euro sorgt für Aufregung
- Maß Bier kratzt an der 16-Euro-Marke
- Halbes Hendl kann fast 30 Euro kosten
- Ente und Schweinshaxe gehen ebenfalls ins Geld
- So teuer wird ein Oktoberfest Besuch
- Wasser gibt es auf der Wiesn kostenlos
- Wer bestimmt die Preise am Oktoberfest?
- Oktoberfest startet am 19. September
Das Oktoberfest 2026 steht vor der Tür und schon vor dem ersten „O’zapft is!“ sorgen die Preise für ordentlich Gesprächsstoff. Bis zu 15,90 Euro kostet die Maß Bier, für ein halbes Hendl werden je nach Zelt fast 30 Euro fällig. Beim Kaiserschmarrn wird es besonders deftig: Für eine Portion werden bis zu 27,50 Euro verlangt. Wer auf der Wiesn essen und trinken will, sollte heuer also besser nicht nur großen Durst, sondern auch eine dicke Geldbörse mitbringen.
Kaiserschmarrn um 27,50 Euro sorgt für Aufregung
Süß ist auf dem Oktoberfest 2026 vor allem eines nicht: die Rechnung. In der Pschorr Bräurosl kostet eine „große Portion“ Kaiserschmarrn stolze 27,50 Euro. Andere Festzelte bleiben darunter. Beim Ammer werden für eine kleine Portion 15 Euro und für die größere Variante 21,50 Euro verlangt. Im Löwenbräu Festzelt kostet der Klassiker 19,80 Euro, im Hacker Festzelt 18,50 Euro. Noch höher liegt der nominelle Preis im Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn: Dort kostet Kaiserschmarrn 30,50 Euro, allerdings ist die Portion für zwei bis drei Personen gedacht.
Maß Bier kratzt an der 16-Euro-Marke
Auch beim wichtigsten Getränk der Wiesn geht es weiter nach oben. Eine Maß Wiesnbier kostet auf dem Oktoberfest 2026 zwischen 14,80 und 15,90 Euro. Gegenüber dem Vorjahr sind die Bierpreise damit im Durchschnitt um 2,38 Prozent gestiegen. Zu den günstigeren großen Zelten gehört das Augustiner Festzelt mit 14,90 Euro. In der Bräurosl, im Armbrustschützenzelt und im Löwenbräu Festzelt werden hingegen 15,90 Euro für den Liter verlangt. Damit fehlen nur noch zehn Cent bis zur psychologisch durchaus bemerkenswerten 16-Euro-Marke.
Bierpreise am Oktoberfest 2026: Das kostet die Maß
Zwischen 14,80 und 15,90 Euro kostet eine Maß Wiesnbier 2026. So unterscheiden sich die Preise je nach Festzelt.
| Festzelt | 2026 | 2025 |
|---|---|---|
| Armbrustschützenzelt | 15,90 € | 15,50 € |
| Augustiner Festhalle | 14,90 € | 14,50 € |
| Bräurosl | 15,90 € | 15,40 € |
| Fischer-Vroni | 15,75 € | 15,40 € |
| Hacker-Festzelt | 15,80 € | 15,40 € |
| Hofbräu-Festzelt | 15,80 € | 15,40 € |
| Käfer Wiesn-Schänke | 15,80 € | 15,40 € |
| Löwenbräu-Festzelt | 15,90 € | 15,40 € |
| Marstall | 15,80 € | 15,40 € |
| Ochsenbraterei | 15,80 € | 15,35 € |
| Paulaner Festzelt | 15,80 € | 15,40 € |
| Schottenhamel | 15,80 € | 15,40 € |
| Schützen-Festzelt | 15,80 € | 15,40 € |
Oide Wiesn
| Festzelt Tradition | 15,80 € |
| Musikantenzelt | 15,30 € |
| Museumszelt | 14,80 € |
| Volkssängerzelt | 14,90 € |
Spanne 2026: 14,80 bis 15,90 Euro. Die Wiesnbierpreise sind gegenüber 2025 im Durchschnitt um 2,38 Prozent gestiegen. Kufflers Weinzelt ist nicht angeführt, da dort kein klassisches Wiesnbier, sondern Weißbier angeboten wird.
Halbes Hendl kann fast 30 Euro kosten
Wer zum Bier ein Hendl bestellt, kann die Rechnung schnell verdreifachen. Besonders weit oben liegt das Ammer: Ein halbes Biohendl mit Kartoffel-Gurken-Salat kostet dort 29,90 Euro. Im Marstall werden 24,50 Euro verlangt, bei der Fischer Vroni kostet ein halbes Biohendl 23,50 Euro. Günstiger geht es unter anderem in der Ochsenbraterei mit 16,90 Euro inklusive Bedienung. Im Festzelt Tradition kostet das halbe Wiesnhendl mit Petersilienfüllung 16,40 Euro.
Oktoberfest 2026: Die Preise im Zeltvergleich
Kaiserschmarrn, Hendl und Co.: So viel verlangen die Festzelte für die Wiesn-Klassiker.
| Produkt | Festzelt | Preis |
|---|---|---|
| Kaiserschmarrn | Festzelt Tradition (für 2 bis 3 Personen) | 30,50 € |
| Bräurosl (große Portion) | 27,50 € | |
| Ammer (große Portion) | 21,50 € | |
| Löwenbräu | 19,80 € | |
| Hacker | 18,50 € | |
| Ammer (kleine Portion) | 15,00 € | |
| Halbes Hendl | Ammer (Bio, mit Kartoffel-Gurken-Salat) | 29,90 € |
| Marstall | 24,50 € | |
| Fischer-Vroni (Bio, 750 bis 800 g) | 23,50 € | |
| Bräurosl (ohne Beilage) | 17,50 € | |
| Augustiner (Online-Gutschein) | 17,20 € | |
| Ochsenbraterei (inkl. Bedienung) | 16,90 € | |
| Festzelt Tradition (mit Petersilienfüllung) | 16,40 € | |
| Halbe Bauernente | Festzelt Tradition (mit 2 Kartoffelknödeln und Apfelblaukraut) | 36,50 € |
| Schweinshaxe | Festzelt Tradition (mit Sauce und Knödel) | 25,90 € |
Hinweis: Portionsgrößen, Beilagen und Leistungen unterscheiden sich je nach Festzelt. Die Preise sind daher nicht in allen Fällen direkt vergleichbar.
Ente und Schweinshaxe gehen ebenfalls ins Geld
Noch tiefer müssen Gäste für andere Wiesn-Klassiker in die Tasche greifen. Im Festzelt Tradition kostet eine halbe Bauernente mit zwei Kartoffelknödeln und Apfelblaukraut 36,50 Euro. Für eine Schweinshaxe mit Sauce und Knödel werden dort 25,90 Euro fällig.
So teuer wird ein Oktoberfest Besuch
Was bedeutet das für einen klassischen Wiesn-Abend? Für zwei Maß Bier und ein halbes Hendl muss man rund 47 bis 55 Euro hinblättern. Trinkgeld, Fahrgeschäfte, Brezn, gebrannte Mandeln und andere Extras sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Wer mehrere Stunden auf dem Oktoberfest verbringt, ist schnell hundert 100 Euro los.
Wasser gibt es auf der Wiesn kostenlos
Zumindest an einer Stelle können Wiesn Gäste sparen: Auf dem Gelände stehen zehn kostenlose Trinkwasserbrunnen zur Verfügung. Das kann sich durchaus bezahlt machen, denn auch alkoholfreie Getränke haben ihren Preis. Im Durchschnitt legt man für einen Liter Tafelwasser 11,13 Euro auf den Tisch, für Spezi durchschnittlich 12,84 Euro pro Liter und Limonade kommt auf 12,35 Euro.
Wer bestimmt die Preise am Oktoberfest?
Die Preise werden nicht von der Stadt München festgelegt. Die einzelnen Gastronomen kalkulieren ihre Getränke selbst. Die Stadt überprüft allerdings, ob die verlangten Preise angemessen sind und zieht dafür unter anderem die Preise vergleichbarer gastronomischer Großbetriebe in München heran. Beim Bier fällt das Ergebnis 2026 eindeutig aus: Billiger ist die Wiesn nicht geworden.
Oktoberfest startet am 19. September
Lange müssen Wiesn Fans nicht mehr auf die erste Maß warten. Das Oktoberfest 2026 startet am 19. September und läuft bis 4. Oktober auf der Münchner Theresienwiese. Wer dabei sein will, kennt damit zumindest schon vor dem Besuch eine der wichtigsten Wiesn-Regeln des Jahres: Beim Blick auf die Speisekarte besser auf einen kleinen Preisschock vorbereitet sein.